Amateurfunk – zuerst wieder im Fokus und dann wieder nicht und nun doch!
Update 06/2026
Vor gut 30 Jahren hatte ich, nach einer extrem aktiven Zeit, dem Amateurfunk den Rücken gekehrt, um mehr Zeit für meine junge Familie zu haben. Damals war die Datenübertragung mittels "Packet Radio" mit 9600 und 19200 Baud Stand der Dinge. Die Transceiver (Sender und Empfänger in einem Gehäuse) waren recht teuer (>>1000 DM) und mit Halbleitertechnik und Hochfrequenzbauteilen vollgestopft. Die Antennen für Kurzwelle waren riesige Monster, um möglichst große Entfernungen zu überbrücken. Internet durfte damit nicht verbunden werden.
Die Physik hat sich inzwischen nicht geändert. Wie auch bei Lautsprechern, die laut und bassstark sein sollen und damit sehr groß sein müssen, gibt es auch bei Antennen keine großen Unterschiede zu früher: je größer, desto besserer Empfang. Ich habe inzwischen eine T2FD-Antenne (Geschenk von † DF1BT) in unserem relativ kleinen Garten aufgebaut, die (mit kräftigen Verlusten auf 160 und 80 m) alle Amateurfunk-Kurzwellenbereiche abdeckt. Durch diese hohe Breitbandigkeit muss man leider Kompromisse in der Empfangs- und Sendefeldstärke hinnehmen. – Eine Verbindung mit dem Internet, wie hier als WebSDR, ist heutzutage gängige Praxis. – Im Sommer 2023 zeigt sich aber, dass ich mich nicht mehr genug für das Hobby erwärmen kann und es nicht forcieren werde. Ob ein Kurzwellentransceiver angeschafft wird, ist fraglich. Das Antennensystem wurde allerdings bei der zuständigen Behörde eingereicht, um bei Bedarf schnell senden zu dürfen.
Im Oktober 2023 steht es fest: Es wird nicht weiter in die Kurzwelle investiert, da das QRM zu stark ist und es keine Motivation gibt, das in Kauf zu nehmen. Die Drahtantenne wurde Anfang 2025 abgebaut. – Die Handfunke für 2 m und 70 cm liegt im Schrank und kann bei Bedarf schnell an der Vertikalantenne angeschlossen werden.
April/Mai 2026: Im April/Mai wurde ein WebSDR-Empfänger für Kurzwelle zusammen mit einer Antenne als Test aufgebaut (Empfänger SDR-Play RSP-1A im Haus und draußen eine MLA-30+ Antenne, siehe Foto rechts, aber mit 180cm statt 60cm Loop-Durchmesser). Als Vergleich hatte ich zu der Zeit hauptsächlich diese Webseite. Weitere Empfangsanlagen findet man hier. – Seit dem Juni 2026 wurde der WebSDR-Empfänger deaktiviert, weil der SDR-Empfänger über einen Mini-PC als Server betrieben wurde, den ich nicht mehr öffentlich zugänglich gemacht habe.

Die Tests wurden Ende Mai 2026 abgeschlossen und meine WebSDR-Webseite ist seit Juni häufig nicht funktional. Es fehlt noch ein dauerhafter Aufbau der modifizierten MLA30+.
Da ich seit Juni 2026 einen gebrauchten Amateurfunk-Kurzwellentransceiver in meinem Besitz habe, ist dieses Hobby zumindest als "Zeitvertreib" wieder interessant geworden!
Die gesamte Doku zu den Tests mit der MLA30+ ist unter "Die magnetische Antenne" im nächsten Abschnitt als Link zu finden.
Sobald die alte Antennenanlage (Foto rechts) durch die neue mit der T2FD ersetzt wurde und ein paar Erfahrungen dazu vorliegen, gibt es eine weitere Seite. Das kann allerdings etwas dauern, da die mir geschenkte T2FD nicht für die Ewigkeit gebaut war und vorher einige wichtige Teile ersetzt werden müssen. Außerdem sind beim Aufstocken des Mastes mit 2 Stahlrohren meine artistischen Fähigkeiten gefragt. ![]()
Als Appetitanreger sind links erst einmal mittig der Kurzwellen-Transceiver (Sender + Empfänger) aus Juli 1987, darunter ein passendes 12V-Netzteil und oben ein Antennenanpassgerät der gleichen Firma zu sehen.
Es gibt folgende Themen, sortiert nach Datum:
SDR (Software Defined Radio) (Übersicht zu SDR)
SDR-Projekt (2020)
OpenWebRX (erster Versuch mit SDR) (2020)
HDSDR – ein zweiter Versuch mit SDR (2021)
Funkbetrieb auf UKW (03/2023)
Funkbetrieb auf Kurzwelle (06/2023)
QRM – Das Ende für Kurzwelle (10/2023)
Die magnetische Antenne (05/2026)
SDR-Software für Remotebetrieb (06/2026)
Hoffentlich bald: Kurzwellenfunkbetrieb mit T2FD (2026?)