Kräuterbutter
Für eine kleine Feier wollte ich eine ganz normale leckere Kräuterbutter herstellen, die mein optisch wenig gelungenes Brot zudeckt.
Eine Kräuterbutter im Winter muss teilweise mit getrockneten Kräutern hergestellt werden. Deshalb hatte ich frische Kräuter durch getrocknete Kräuter ersetzt. Es gilt aber: je mehr frische Kräuter, desto besser der Geschmack!
Die Ersatzmengen der getrockneten Kräuter sind: 1 Tl. Basilikum, 1 Tl. Oregano, 1/2 Tl. Rosmarin, 1/2 Tl. Thymian.
Diese recht einfache Kräuterbutter hatte von allen meinen Rezepten in 2022 mit Abstand das meiste Lob bekommen. Spruch eines Fans: „Bei dieser Kräuterbuttter ist es egal, wie Dein Brot schmeckt!“ Das ist zwar keine Reklame für mein Brot, aber daraus folgt:
Diese Kräuterbutter muss man unbedingt probieren!
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
20 g Butter
6 Blatt Basilikum
8 cm Zweig Oregano
5 cm Zweig Thymian
5 cm Zweig Rosmarin
1/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Schnittlauch
230 g Butter
1 Prise Chilisalz
1 Tl. Salz
1/2 Tl. bunter Pfeffer, gemahlen
1/2 Tl. Paprika, rauchig scharf
1 Spritzer Zitrone
Die Butter lässt man bei Raumtemperatur für ein bis zwei Stunden weich werden. Dabei kann man schon die Schalotte und die Knoblauchzehen sehr klein schneiden und mit etwas Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze glasieren, aber nicht bräunen. Schalotte und Knoblauch sind sehr wichtig für den Geschmack. Von einem Einsatz durch Röstzwiebeln oder Knoblauchpulver muss ich wegen des deutlich schlechteren Geschmacks dringend abraten!
Danach wäscht man die frischen Kräuter des zweiten Rezeptteils und schneidet sie sehr klein. Beim Rosmarin nutzt man ausschließlich die Blätter, während bei den anderen Kräutern auch die Stängel genutzt werden können, sofern sie weich sind. Thymian verholzt schnell. Daher sind dort nur die oberen Stängel nutzbar. Die Blätter sind aber überall brauchbar.
Wenn die Butter endlich weich ist, gibt man alles aus den drei Rezeptteilen zusammen in eine Schüssel oder einen Topf und vermengt es mit einem Handmixer oder auch mit etwas Anderem, wie beispielsweise einer Gabel. Um die Kräuterbutter anschließend wieder in Form zu bringen, kann man sie beispielsweise wie eine Wurst in Alufolie einrollen, wobei man die beiden Enden zusammendreht. Das ergibt dann später ausgepackt zwei Butterrollen (Foto oben links). Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.
Gleich nach dem Befüllen ab damit in den Kühlschrank! Nach drei Stunden ist die Butter ausreichend hart.
So etwas Leckeres!