Kräuterbutter

Für eine kleine Feier wollte ich eine ganz normale leckere Kräuterbutter herstellen, die mein optisch wenig gelungenes Brot zudeckt. Außerdem war das bisherige Rezept formell nicht mehr mein Rezeptstandard.

Diese Kräuterbutter entstand im Winter. Deshalb sind nur wenige frische Kräuter im Rezept zu finden, wie Petersilie und Schnittlauch. Der Rest wurde durch getrocknete Kräuter ersetzt. Es gilt aber: je mehr frische Kräuter, desto besser der Geschmack!

Mengenvorschläge für frische Kräuter: Oregano 8 cm Zweig, Rosmarin 5 cm Zweig, Thymian 5 cm Zweig und bei Basilikum wären es 6 Blätter. Diese waschen und kleinschneiden. Die harten Zweige nicht verwenden. Beim Rosmarin nur die Blätter nutzen.


1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
20 g Butter


1 Tl. Basilikum, getrocknet
1 Tl. Oregano, getrocknet
1 Tl. Thymian, getrocknet
1 Tl. Rosmarin, getrocknet
1/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Schnittlauch


230 g Butter
1 Prise Chilisalz
1 Tl. Salz
1/2 Tl. bunter Pfeffer, gemahlen
1/2 Tl. Paprika, rauchig scharf
1 Spritzer Zitrone

Die Butter lässt man bei Raumtemperatur für ein bis zwei Stunden weich werden. Dabei kann man schon die Schalotte und die Knoblauchzehen sehr klein schneiden und mit etwas Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze glasieren, aber nicht bräunen.

Danach wäscht man die frischen Kräuter des zweiten Rezeptteils und schneidet sie sehr klein. Wer mehr frische Kräuter nutzt, als im Rezept angegeben: Beim Rosmarin nutzt man ausschließlich die Blätter, während bei den anderen Kräutern auch die Stängel genutzt werden können, sofern sie weich sind.

Wenn die Butter endlich weich ist, gibt man alles aus den drei Rezeptteilen zusammen in eine Schüssel oder einen Topf und vermengt es mit einem Handmixer oder auch mit etwas Anderem. Um die Kräuterbutter anschließend wieder in Form zu bringen, kann man sie beispielsweise wie eine Wurst in Alufolie einrollen, wobei man die beiden Enden zusammendreht. Das ergibt dann später ausgepackt eine Butterrolle (Foto oben links). Eine andere (ungetestete) Variante wäre, die noch weiche Butter halbvoll in Minimuffinformen aus Silikon zu füllen, was kleine Scheiben ergeben würde. Ein Eiswürfelbehälter dürfte fast genauso gut funktionieren, macht aber quadratische oder rechteckige Scheiben.

Gleich nach dem Befüllen ab damit in den Kühlschrank! Nach drei Stunden ist die Butter ausreichend hart.

Bei keinem anderen meiner Rezepte gab es so viele positive Rückmeldungen. Der Unterschied zu anderen Kräuterbuttervarianten könnte möglicherweise mein erster Rezeptteil sein. Also: einfach ausprobieren!

So etwas Leckeres!