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Gurken-Lachs-Snack (in Arbeit)

Für eine große Feier wollte ich einen ungewöhnlichen, aber einfach herzustellenden Snack machen. Ohne zu wisen, was es werden könnte, bin ich dann über einen Snack mit Gurke und Kaviar gefallen. Kavier ist mir zu teuer und so habe ich ähnlich schmeckenden Lachs genommen, der bei 200 g auch knappe 10 Euro gekostet hatte. Aber für eine solche Feier war das angebracht!

Aus dem ursprünglichen Rezept mit Kaviar habe ich hier die Soße übernommen, aber nicht getestet. Ich hatte diese Fertigsoße genutzt: Koch’s milde Senf Würze, Graved Lachs, süss-mild. Meine Eier-Senf-Soße wäre für meinen Geschmack besser geeignet gewesen, da sie nicht so süß ist.


Soße:
1 Eigelb
1 El. Dijonsenf
200 ml Rapsöl
1/2 Bio-Zitrone
4 El. Joghurt
1/2 Tl. Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Zucker


Der Rest:
6 (Bio-) Mini-Gurken
150 g Lachsscheiben
Dill zur Dekoration

Zuerst wird die Soße hergestellt, die ich nicht genutzt hatte. Ich sehe auch Unklarheiten im originalen Rezept. Trotzdem mein Versuch es zu erklären:
Es wird das Eigelb und der Senf in einem Mixbecher vermischt und dann gibt man gaaanz langsam bei laufendem Mixer das Öl hinzu (zuerst tröpfchenweise). Wenn sich allmählich eine cremige Masse gebildet hat, darf man den Mixer vom Bodenbecher ganz langsam höher bewegen und weiterhin das Öl hinzugeben. Bis hierher wird es mindestens 15 Minuten gedauert haben!
Wenn genug Öl in der Masse steckt und die Konsistenz passt, gibt man die restlichen Dinge des ersten Rezeptteils hinzu und schmeckt die Soße ab.

Ich denke, es ist klargeworden, warum ich aus Zeitgründen lieber auf eine Fetigsoße ausgewichen bin. Leider hatte ich meine Bautzner-Soße vom Eier-Senfsoße-Rezept nicht im Haus, sonst hätte ich eher meine Eier-Senfsoße daraus hergestellt, bzw. die Bautznersoße unverändert übernommen. Im Supermarkt ist sie leider nicht zu finden und muss immer bestellt werden.

Die Mini-Gurken werden sehr gut gewaschen, bzw. geschrubbt, damit die dekorative Schale genutzt werden kann. Dann werden Anfang und Ende abgetrennt und aus dem verbliebenen Stück werden vier gleichlange Stücke geschnitten. Anschließend werden die Gurken innen ausgehölt, so dass unten aber noch gut ein Zentimeter stehenbleibt. Zum Aushölen haben wir verschiedene Werkzeuge ausprobiert. Kleine Löffel oder Messer waren nicht so gut geeignet, aber ein asiatischer Suppenlöffel mit seinem recht scharfen Griff war perfekt!

Der Lachs wird so geschnitten, dass sich 24 annähernd quadratische Scheiben ergeben, die die Oberfläche der geschnittenen Gurken abdecken können. Wer es perfekt machen möchte, kann versuchen, diese rund zu schneiden. Ich habe darauf verzichtet. Ansonsten wird der Rest des Lachses in kleine Stückchen geschnitten, der in die ausgehölten Gurkenstücke gedrückt wird. Darauf wird dann soviel Soße gegeben, dass diese alle Zwischenräume schließt, aber keinen Berg auf der Gurkenoberfläche bildet. Dorthin kommt nämlich nun das anfangs geschnittene quadratische Lachsstück, welches oben mittig auch noch einen Hauch der Soße bekommt. In dieser Soße wird nun noch ein winziges Stück vom Dill gelegt.

Da die Gurken unten feucht sind, sollte man diese auf einem festen, nicht saugfähigem Untergrund ablegen und bis zur Nutzung für wenige Stunden im Kühlschrank abstellen. Wenn es dabei um mehrere Stunden geht, sollte man die Gurken (mit einem Deckel) abdecken, damit besonders der Dill nicht schlapp macht.

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