Lautsprecher – ohne Ende

 

Nachdem ich nun die Lautsprecher „DAUmino M“ (siehe Little Grandson) viel gelobt und auch empfohlen habe, will ich noch versuchen Ratschläge zu geben, in welche Richtung es weiter gehen kann, sollte man irgendwann etwas „Besseres“ suchen. Für mehr Geld ist das kaum ein Problem, aber es sollte gut überlegt sein! Selbst für das doppelte Geld lohnt sich keine Neuanschaffung! Will man einen hörbaren Qualitätsunterschied feststellen, ohne die Boxen direkt vergleichen zu müssen, darf man derzeit bei Fertiglautsprechern über den 8- bis 10-fachen Preis, also weit über 1000 Euro pro Paar, nachdenken! Dann wäre eine Fehlentscheidung aber extrem bitter und man sollte unbedingt ein Probehören mit dem Händler vereinbaren!

Im Selbstbausegment fällt mir bei den von mir gehörten Lautsprechern noch Visatons „Symphonie“ ein, die mir sehr gut gefallen hatte. Aber auch hier gilt:

Risiko!

Es gibt keinen Klang, den jeder als gut und richtig empfindet
und der Raum, wo die Lautsprecher stehen, hat sehr großen Einfluss auf deren Klang!

Boxen über 2000 Euro Paarpreis hatte ich mir nicht mehr angehört, was wegen meines nur knapp über Mittelmaß liegenden Gehörs, keinen Sinn gemacht hätte. Ich kaufe nicht, um vor anderen gut dazustehen, sondern weil ich es für mich gerne möchte, wie bei meinem Wunsch-Röhrenverstärker, für den es keine wirklich gute „logische“ Erklärung gibt, da er mit kanpp 500 Euro in das unterste Preis- (und Leistungssegment) gehört. Da ich immer noch mit Mitteltonkalotten liebäugle, fällt mir nur noch AOS in München ein, deren „Monitorserie“ mich interessieren würde, wenn ich mit dem Erreichten (Native Speaker und auch Studio2BR-KE) nicht schon zufrieden wäre.

Für den durchschnittlichen Musikhörer, wie mich, sehe ich als obere Eurogrenze die 1000. Wer unbedingt 10000 Euro für ein Paar ausgeben will, aber den Unterschied zu guten 1000 Euro-Boxen nicht hört, darf mir gerne die 9000 Euro überweisen!