Glaube für Interessierte

„Tu doch mal so, als ob’s mich gibt.   – Gott“

Und nach „Gott.net in Bremen“? Wie geht es weiter? Was muss ich jetzt machen?

Glauben, vertrauen und Geduld haben! Geht das heutzutage noch? Nur wenn man es wirklich will!

Wenn Dich das noch nicht abgeschreckt hat, versuche es doch einfach! Verlieren kann man dabei nichts!

 

Glauben, wie geht das?

Ich glaube jemandem oder ich glaube an etwas. In diesem Fall ist es Gott oder Jesus. Beides geht. Such‘ Dir aus, was besser zu Dir passt! Du kannst es später ändern, wenn Du es für richtig hältst!

Glauben ist meistens als nicht-genau-wissen eingestuft. Das kann anfänglich sogar zutreffen, aber wenn Du erst ein paar persönliche Erfahrungen gemacht hast, wird es in Richtung Wissen + Erfahrung gehen. Dazu braucht es aber die Punkte Vertrauen und Geduld. Vorher aber noch die Info, dass man Glaube mit Liebe vergleichen kann: Erst wenn Du selber Liebe erfahren hast, weißt Du, was gemeint ist. Das gilt also genauso für den Glauben an Gott oder Jesus. Erst wenn Du ihre Gegenwart gespürt hast, wird Dein Glaube für Dich Wirklichkeit!

 

Jemandem vertrauen, den man nicht sehen kann?

Das ist kniffelig! Aber wenn es leicht wäre, das wäre doch langweilig, oder? Das kann doch jede/r!

Wenn Du die Reise zum Glauben weitermachen willst, musst Du auch diesen Punkt irgendwie absolvieren. Stell Dir vor, Du lernst eine Frau / einen Mann kennen, die / der das Potential hätte, eine dauerhafte Freundschaft oder sogar eine Liebe zu werden! Wow. Wie geil ist das denn?! Da legt man sich ins Zeug und wenn es brenzlig wird, lässt man auch schon mal alle Fünfe gerade sein und erzählt Dinge, die knapp an der Wahrheit vorbeigehen, um seinem Gegenüber zu gefallen. Bei Gott und Jesus ist das absolut unnötig, bzw. sogar falsch. Sie kennen Deine Gedanken bevor Du sie aussprichst und erkennen damit auch Unwahrheiten. Bringt also nichts! Viel wichtiger als das ist aber:

Du brauchst Gott oder Jesus nichts vorzumachen, um Punkte zu sammeln. Die lieben grundsätzlich jeden Menschen, da alle Menschen ihre Kinder sind! Wenn Du ein halbwegs „normales“ Elternteil bist, liebst Du dann nicht auch Dein Kind, selbst wenn es etwas verbockt hat? Na klar! Es gibt auch keine Hitliste, wo man bei besonders guten Taten Pluspunkte oder bei miesen Taten Minuspunkte bekommt! Man muss zwar am Ende für seine Taten geradestehen, aber der Liebe tut es keinen Abbruch!

Und was ist jetzt mit dem Vertrauen? Wenn man jemandem vertrauen möchte geht das nur, wenn man diese Person gut kennt und einschätzen kann. Wenn man jemanden nicht kennt, hat man automatisch auch kein Vertrauen. Kennenlernen ist bei Gott und Jesus nur möglich, in dem man sich schlau macht, was die beiden bisher so getan haben und wie sie sich verhalten haben. Dazu kann man zwar viele Videos ansehen, aber ob deren Wahrheitsgehalt hoch liegt, ist zu bezweifeln, auch wenn manche gut gemeint sind. Ich weiß, dass es total langweilig klingt, aber die Bibel ist hier das Medium der Wahl! Es gibt sie in mehr als zwanzig deutschsprachigen Varianten (Übertragungen / Übersetzungen). Wer mit der altmodischen Sprache keine Probleme hat, der liest die Elberfelder- oder die Luther-Übersetzung. Für die meisten Menschen wird vermutlich HfA (Hoffnung für Alle) eine gute Wahl sein. Für junge Menschen gibt es die Volxbibel im Straßenslang. Wem die komplette Bibel anfangs zu viel ist, der sollte eines der vier Evangelien im Neuen Testament lesen. Wer es dann wiederum erklärt haben möchte, kann sich eine der sogenannten Studienbibeln kaufen, die durchaus für Nicht-Studierende geeignet sind, sofern sie aus nur einem Band bestehen. Schöner wäre es natürlich, jemanden seines Vertrauens darauf anzusprechen.

 

Geduld – bitte sofort!

Zur Geduld kann ich nichts schreiben, da mir die Geduld dafür fehlt, sprich, ich hätte selber gerne mehr davon! Ich habe keine Person kennengelernt, die blitzartig zum Glauben kam, obwohl es das durchaus geben soll. Ich selber habe bis ca. 16 Jahren einer christlichen Konfession angehört, war dann über Um- und Abwege mit ca. 45 Jahren wieder zum christlichen Glauben zurückgefunden und bin erst mit ca. 50 ohne Vorbehalte gläubig geworden. Soll heißen, bis Du vollkommen zum Glauben gekommen bist, kann es Dein ganzes Leben dauern. Aber manche sind durch ihre Eltern dazugekommen und nie vom Glauben abgekommen. Das ist ziemlich optimal! Wie auch immer, Geduld ist genauso wichtig, wie Vertrauen und damit ein gewisses Durchhaltevermögen, auch wenn es mal nicht so glatt läuft. Gott hat nicht versprochen, dass diejenigen, die an ihn glauben, keine seelischen oder physischen Schmerzen haben werden. Im Unterschied zu Nicht-Christen haben sie nur den Trost, dass es ein gutes Ende für sie nehmen wird. Selbst gläubige Pastoren bekommen Burnout oder körperliche Schmerzen.

 

Und wo ist jetzt der Benefit? Was bringt mir das?

Christen glauben daran, dass es nach dem körperlichen Tod weitergeht. Das nennt sich Ewigkeit und ein Teil davon ist das Leben im „Himmel“. Nach dem „Himmel“ soll es laut Bibel eine neue bessere Erde mit besseren Menschen geben, auf der es keinerlei Leid mehr gibt. Die besseren Menschen sind diejenigen, die am Ende ihres körperlichen Lebens fest an Jesus und Gott glauben. Die anderen sollen laut Bibel nicht in dieser heilen Welt leben, sondern leben dann in der Ewigkeit in einer Welt ohne Gott, die für die meisten Menschen als nicht erstrebenswert gelten dürfte. Das soll keine Drohung sein, sondern die Sache nur erklären.

 

Wen kann ich darauf bei Bedarf ansprechen?

Ich bin kein Pastor und habe auch keinerlei Ausbildung in dieser Richtung. Trotzdem wäre ich natürlich für Fragen da. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, werde ich zumindest jemnden empfehlen können, der weiterhelfen kann.

 

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Ich kann nur sagen, dass ich es so geschrieben habe, wie ich es bisher verstanden habe, natürlich auch nur mit knappen Worten und möglichst einfach. So fehlt in meinen Ausführungen beispielsweise der „Heilige Geist“.

Bei Fragen schicke mir bitte eine Mail!