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Peilantenne für Kurzwelle (in Arbeit!)

08/2026

Eine Peilantenne für Kurzwelle wird demnächst fertig werden, mit der dann hoffentlich die Störquellen gefunden werden können! Deren Loop wird wie die Loop der MLA30+ aussehen, nur dass sie oben mittig einen 390 Ohm Widerstand eingebaut hat. Zumindest soll diese Antennenform angeblich nicht mehr bidirektional, sondern unidirektional sein, wie es für eine Peilantenne nötig ist. (E-Feld und H-Feld verstärken sich am Speisungspunkt, bzw. heben sich in Richtung des Widerstandes auf.) Laut Planung bekommt die Loop einen 1:9 Balun (Unun, Spannungsbalun), um die Anpassung an die Loop mit ihrem Widerstand zu verbessern. Dahinter kommt ein 1:1-Balun (Strombalun), um eine gute Anpassung vom asymmetrischen 50-Ohm-Koaxkabel zur symmetrischen Antenne zu erhalten. daran ist ein einfacher Breitbandverstärker mit 50 Ohm Koaxeingang angeschlossen, der dann den Verstärker der MLA30+ ersetzt.

Ohne Balun hatte die Loop mit Verstärker bereits funktioniert, aber durch die Fehlanpassung 30 – 45 Grad geschielt!

Meine ersten Versuche, die beiden selbstgewickelten Ringkerne (Baluns) auf einer Lochrasterplatine richtig anzuschließen, schlugen wegen Unübersichtlichkeit der trifilar gewickelten Spulen fehl. (Ich hab's nicht gepeilt! laughing) Ein neuer Versuch ist in Arbeit.

Fotos aus der Aufbauphase:

Oben: Links ist die Loop mit 60 cm Durchmesser und dem 390 Ohm Widerstand (ganz winzig oben zwischen den beiden Kabelschuhen) zu sehen. Rechts ist der erste Versuch mit Balun (unten) und Unun (oben) zu sehen. Die schlechte Art der trifilaren Wicklung liegt daran, dass es mein erster Versuch war, einen Ringkern mit dünnem Draht zu bewickeln! Es war ein Bausatz von Amidon mit Eisenkern T106-2, 0,3mm-Kupferlackdraht, PL-Buchse und PL-Stecker. Der zweite T106-2 kam von Reichelt. – Die rote und die schwarze Leitung, die nach oben zeigen, werden an die beiden unteren Kabelschuhe der Loop angelötet. Das seitliche schwarze Kabel ist das Koaxkabel (RG173), was zum Verstärker geht und stammt eigentlich von der MLA30+.

Unten: Der Billigverstärker aus China, aber mit brauchbarem Gehäuse! Links sieht man ihn im geschlossenen und rechts im offenen Gehäuse. Er macht zumindest mehr Verstärkung (und gefühlt mehr Rauschen), als der Verstärker der MLA30+. Möglicherweise werde ich ihn mit einer 9V-Batterie betreiben, auch wenn die Verstärkung spürbar geringer ist, als bei 12 Volt. Eine 12V-Batterie ist schwieriger beschaffbar.

Mitte August wurde die Peilantenne mit Empfänger provisorisch fertiggestellt:

Trotz großer Bemühungen scheinen die Ringkerne nicht richtig verdrahtet worden zu sein, da sich keinerlei Richtwirkung einstellte. Ohne die Ringkerne hatte die Antenne zumindest ein deutliches Minimum, wenn auch um 30 – 45 Grad versetzt. Momentan nervt mich die Wickelei und Löterei, so dass ich vorerst alles so belasse.

Meine "Peilungen" mit dieser Variante haben die gleichen Ergebnisse wie bisher gebracht: Gegenüber von meinem Shack ist ein deutliches Maximum festzustellen, was aber leider auch durch mein Shack kommen kann und nur an der gegenüberliegenden Hauswand reflektiert wird. Weitere Tests (alle Sicherungen im eigenen Haus ausschalten, wie auch alle Notstromversorgungen deaktivieren) stehen noch aus. Die festgestellten Pfeifstellen kommen jedenfalls größtenteils durch eigene Geräte, wie möglicherweise Fritz-Boxen und / oder Homematic-CCUs. Die Webcams draußen hingegen erzeugen einen gewissen Rauschpegel. Eine Wohnzimmerlampe mit LEDs ist die größte Störquelle, ist aber selten eingeschaltet.

 

Links zur obigen Antennenform und damit mein Ideengeber:
https://www.darc.de/fileadmin/filemounts/distrikte/p/Distrikt_P/Vortr%C3%A4ge/FSW_2017/Magnetische_Schleifenantennen_f%C3%BCr_Empfang.pdf
https://www.darc.de/fileadmin/filemounts/distrikte/p/Distrikt_P/Dokumente/RTS2024_Aktive_Antennen_E_und_H_Feld_EMV_Referat.pdf

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