Wein


Wein

Ich weiß Anfang 2006 noch nicht genau, wie man ein Weintasting macht und wie man die Geschmäcker definiert. Ich richte mich erst einmal nach meinen Whiskytastings.

Ende 2012 habe ich diese Seite wieder hinzugenommen, um mir nicht meine Wein-Favoriten merken zu müssen, falls mal jemand danach fragt.

Weintasting 01 in 2006Das ist also nun mein erstes Weintasting, was ich auf Grund der diversen Sorten auf zwei Abende verteilt hatte:

Am ersten Abend waren es der Cabernet Sauvignon und der Zinfandel von E.+J. Gallo. Am zweiten Abend gab es den Rosado und den Tinto von Mederano de Freixenet. Ich fand den Cabernet und den Tinto akzeptabel. Mein momentaner Geschmack ist “medium, fruchtig, lieblich”.

Weintasting 2 in 2006 Dieses Mal habe ich die vier verschiedenen Sorten an einem Abend gepackt, aber geschmeckt hat mir keiner so recht. Es waren drei Cabernet Sauvignon aus Chile und einer aus Frankreich.

Inzwischen hatte ich auch mein erstes “echtes” Weintasting mit einer professionellen Verkäuferin, aber leider bin ich nicht dazu gekommen, Fotos oder Notizen zu machen. Zwei von fünf Weinen habe ich bestellt und werde dann berichten. Der eine ist jedoch der, der mir von der guten Frau zu Weihnachten geschenkt wurde, als “Chevalier de Bayard” in meiner Weinliste zu finden und somit nicht wirklich neu ist. Der andere ist ein Halbtrockener und stammt aus Südafrika. Der wird bis Ende April 2006 in meiner Liste stehen.

Dezember 2006:
Hier sind nun ein paar einzelne Flaschen zu sehen. Ich werde vorerst keine Tastings wie bei meinen Whiskys durchführen. Es erscheinen nur von Zeit zu Zeit ein paar Weine, die ich gerne trinke.

Chevalier de Bayard, Süd-Frankreich, rot, lieblich bis halbtrocken Chevalier de Bayard, Süd-Frankreich, rosé, halbtrocken Uno, 2006, Rheinhessen, rot, lieblich bis halbtrocken PAARL, Südafrika, rot, halbtrockenPAARL, Südafrika, rot, lieblich Gallo, Kalifornien, rosé, halbtrockenFreixenet, Mederano, Spanien, rot, halbtrocken bis trocken

Die ersten fünf Flaschen stammen aus dem Hause Bacchus, von dem sich eine Vertreterin bei uns eingefunden hatte.

Zuerst ein lieblich bis halbtrockener Roter aus Süd-Frankreich von 2004, von dem ich inzwischen auch den aus 2005 gekauft habe und der mir genau so gut schmeckt. Preisklasse fast 6 Euro.

Später wurde mir dann der gleiche aus Süd-Frankreich, nur als Rosé angeboten. Der war selbst für mich Laien ziemlich enttäuschend. Soviel grillen wir nicht, dass er dabei alle geworden wäre. Mit dem Geschmack bekomme ich im Supermarkt für ein bis zwei Euro weniger den gleichen Geschmack. Preisklasse knappe 5 Euro. Dann folgt ein halbtrockener Roter aus Südafrika von 2005 (Pinotage / Paarl). Auch der aus 2006 schmeckt mir wieder genau so gut. Wenn ich mal einen recht kräftigen, aber noch leicht süßlichen Rotwein trinken wollte, war dieser genau das Richtige für mich. Preisklasse 9 Euro.

Um mich ein bisschen wegen des komischen Rosé zu versöhnen, wurde mir ein lieblicher Rotwein aus Südafrika von 2005 angeboten. Der entsprach in etwa dem anderen Südafrikaner, nur war er lieblicher. Ich musste allerdings feststellen, dass er mir nicht nur gut schmeckt, sondern auch einen dicken Kopf macht! Preisklasse gute 8 Euro.

2007 wurde mir ein lieblich bis halbtrockener Roter aus Rheinhessen (man glaubt es kaum!) von 2006 angeboten, der mir genau so gut schmeckt, wie der rote Franzose. Preisklasse 6 Euro.

Es folgen noch zwei Weine aus dem Supermarkt. Zum Einen ein Vertreter der kalifornischen Gallo-Reihe. Aus dieser Reihe gefallen mir immer wieder ein paar und prinzipiell kommen diese bei den meisten meiner Gäste auch ganz gut an. Weinprofis waren allerdings bisher nicht dabei. Ich bevorzuge den roten Cabernet-Sauvignon. Preisklasse gute 5 Euro. Wenn mir nach etwas Herberem ist, trinke ich auch mal den roten Mederano von Freixenet aus Spanien. Preisklasse gute 5 Euro.

Generell ist mein Geschmack beim Weintrinken noch mehr von meinen Launen abhängig, als beim Whisky. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Geschmacksunterschiede beim Wein noch feiner sein können.

Ende 2008: Weitere Weine sind jetzt wirklich hier in meiner kleinen Weintabelle zu finden!

2009: Ich trinke nach wie vor ab und zu Wein, wenn ich dazu in Stimmung bin, aber Empfehlungen kann ich nur für meinen sehr persönlichen Geschmack geben. Momentan sind das häufig kräftige, halbtrockene Rotweine bis 10 Euro. Aber zwischendurch kommt auch mal ein leichter Weißherbst ins Glas!

2010: Keine Veränderung: Ein südafrikanischer Wein ist immer noch mein persönlicher Favorit.

2011: Der Südafrikaner ist immer noch mein kräftiger Favorit. Recht passabel, wenn auch etwas weniger schwer, etwas weniger fruchtig und etwas erdiger war ein Valpolicella Classico Ripasso 2009.

LauffenerWeissherbst Heinrich Hansjakob2012: Ich lasse die Seite wieder aufleben, wenn auch bei nur geringen Veränderungen.

Festhalten wollte ich die Sorte Lauffener von Weingärtner aus Württemberg von 2009 (Schwarzriesling mit Samtrot) und den Romedio “Merlot, Blauer Spätburgunder, Pinot Nero Veneto” aus 2010, den es nur bei Arko gibt. Beide sind nicht so kräftig ist, wie mein langjähriger Favorit, der rote Pinotage aus Südafrika, aber dafür machen sie auch keinen dicken Kopf! Außerdem sind sie wiederum etwas geschmackvoller, als mein Rosé-Favorit, der Spätburgunder Weißherbst aus Baden von Heinrich Hansjakob. Letzterer passt gut zu vielen Speisen so nebenbei. Vermutlich sind beide in die Kategorie “halbtrocken” einzusortieren.

Ende 2016 ist der Paarl aus Südafrika immer noch mein Liebling bei den Rotweinen, ist allerdings “schwer” und kräftig im Geschmack. Leichter und weniger stark im Geschmack ist der Rosé von Hansjakob, der mir der zweitliebste rötliche Wein ist. Ich mag es gerne halbtrocken bei wenig Säure, aber möglichst viel Geschmack.

Im August 2017 gibt es meinen Lieblingswein Pinotage Paarl in der mir bekannten Form nicht mehr. Aber der aus dem gleichen Hause “Pays d’Hérault – Moulin de Gassac – Cuvée Guilhem 2015” ist dicht dran!


Meine allgemeine Empfehlung: Probieren, probieren und nochmals probieren – nur mit geringen Mengen, versteht sich!