Grüner Tee


Grüner Tee Während der schwarze Tee nach dem Wellen und Rollen fermentiert wird (längeres Lagern in Wärme), werden die Blätter für grünen Tee in China für ca. 10 Sekunden bei 280 Grad geröstet. In Japan werden sie mit Wasserdampf behandelt. Meine Erfahrungen beziehen sich auf die nebenstehende Sorte “Gunpowder”, die verhältnismäßig stark belebend wirkt.

Da beim grünen Tee das Koffein an Gerbstoffe gebunden ist, wird es nur langsam freigesetzt, was für den Körper wesentlich gesünder ist, im Gegensatz zum Kaffee oder schwarzen Tee.

Dem grünen Tee werden folgende Eigenschaften zugeschrieben: Steigerung der Konzentrationsfähigkeit für 2-3 Stunden, beruhigend für Magen und Darm, gegen Karies und Parodontose, beruhigend, vitaminhaltig, Blutgefäße werden erweitert, Entspannung der Atmungsorgane.

Hier ein paar Hinweise für eigene Experimente:
Zuerst nimmt man möglichst weiches Wasser, kocht es und lässt es auf ca. 80 Grad abkühlen. Dann übergießt man die Teeblätter (4-5 Teelöffel pro Liter Wasser) im Behälter. Teebehälter, die keine “Entfaltungsmöglichkeiten” beim Ziehen des Tees bieten, sind tabu.

Am meisten Geschmack bekommt man, wenn man die Blätter lose ins Wasser gibt und später heraus siebt. (Mehrere Abgüsse sind möglich.)

Wenn der Tee hauptsächlich belebend sein soll, sollte er nur ein bis zwei Minuten ziehen. Bei gleichzeitig möglichst kräftigem Geschmack und Belebung drei Minuten und bei wenig starker Belebung aber mehr gesundheitlichem Nutzen 4 bis 6 Minuten ziehen lassen.

Da er Koffein enthält, ist er nicht für Kinder geeignet.

Alle Kräuter werden in getrockneter Form verwendet.

Zum Süßen sollte man statt Zucker Honig verwenden.