Kleine Sympathie


Sympathie klein, vorneSympathie kleinDie Motivation für die Standbox Sympathie war also durch die Fachzeitschrift mit der exakt gleichen Idee gestorben. Trotzdem lagen hier noch die Chassis für Hochton, Mittelton und Tiefton herum. Außerdem war das “Problem” mit einer Testbox noch nicht gelöst. Durch meine Raspberryaktivitäten bekam ich Kontakt zu HiFi-Interessierten in der Firma und sofort kam der Gedanke einer Testbox wieder hoch. Eine Standbox ist schlechter zu transportieren, als eine Regalbox, aber Qualität sollte auch sein. Damit war die Idee einer leicht abgespeckten robusten Sympathie geboren!

Um nicht wieder in Lustlosigkeit zu verfallen, weil irgendetwas dazwischen kam, habe ich dieses Mal sehr schnell die Idee sowohl mechanisch auf Papier, als auch in der Lautsprechersimulation verwirklicht! Gestern habe ich das Gehäuse der Regalbox in Auftrag gegeben (Bilder links und rechts). Es ist komplett in Buche Multiplex und die Schnittflächen werde ich hell grau streichen.

Ein paar elektrische Kompromisse im Vergleich zur Standbox musste ich machen. Die Phase und das Bündelungsmaß kann man durch ein geschickteres Gehäuse besser hinbekommen. Der Bass ist in einer geschlossenen Box mit diesem Chassis für größere Räume nicht ausreichend. Daher habe ich zum ersten Mal einen Subwoofer eingeplant. Der von mir geplante wird eigentlich doppelt benötigt, um eine brauchbare Lautstärke im Bass zu erzielen und um weniger Raumresonanzen anzuregen, aber bei mäßigen Lautstärken reicht auch einer von der Sorte. Für eine Testbox ist also einer ok. Um mit einem preiswerten Chassis eine möglichst gute Qualität zu erreichen, habe ich mich für einen geschlossenen Subwoofer entschieden, auch wenn dieser bauartbedingt nicht ganz so tief im Keller spielt. Es ist eine reichlich erprobte Version aus einer Lautsprecherbau-Zeitschrift: Versacube. Das Chassis kostet schlappe 48 Euro und hat 30cm Durchmesser. Das Gehäuse kostet in der Fertigvariante gut 100 Euro mit schwarzem MDF 19. Ich nehme nur die Frontplatte für knapp 20 Euro und mache den Rest selber, um die Hälfte des Geldes zu sparen. Beim Verstärker hätte ich gerne einen gebrauchten Reckhorn genommen, aber ich wurde vermutlich übersehen. Ein neuer kommt preislich nicht in Frage. Dann wird es ein Detonation werden.

Für Technikfreaks hier ein paar Grafiken. Diese beinhalten aber keinen Subwoofereinsatz. Eine Seite für den von mir gewählten Subwoofer ist hier zu finden.

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