Praxis 5 – BoxSim


Die Reihenfolge der zugehörigen Seiten, ist rechts in der Info zu erkennen und sollte eingehalten werden.

Wichtig! Auch das beste Simulationsprogramm kann nicht simulieren, wie die Box bei Dir zu Hause klingt!

Nach den vielen Vorarbeiten kommt jetzt meine Welt: BoxSim! Manchmal vergesse ich, dass es nur eine Simulation ist und die Box hinterher noch lange nicht optimal ist! Aber es stellt eine gute Grundlage für weitere Experimente dar!

So sieht BoxSim aus, wenn man z. B. die zugehörige Datei  Bijou.BPJ geladen hat:

Bei Visaton kann man den gemessenen Frequenzverlauf im Internet sehen und mit diesem vergleichen. Gewisse Punkte stimmen überein, aber der gesamte Verlauf ist in der gemessenen Variante deutlich “hügeliger”. Trotzdem kostet das Paar lockere 700 Euro! Was lernt man daraus? Die Simulation sollte man nicht übermäßig eng sehen, sondern nur als ersten Testaufbau, an dem man durch Probehören weitere Verbesserungen vornehmen kann! Außerdem ist ein schnurgerader Frequenzgang in der Simulation (und sogar beim Messen) keine Garantie für einen optimalen Sound!

Aber lassen wir uns nicht verunsichern. Ich strebe danach, meine Box so gut wie möglich mit BoxSim zu erstellen. Hier kommt die Simulation meiner Box, die viel Ähnlichkeit mit der Bijou hat:

Was auffällt, ist, dass meine Box weniger Empfindlichkeit/Wirkungsgrad hat (80 dB statt ca. 84 dB), eine höhere Impedanz hat, dafür aber im Frequenzgang gradliniger ist und auch tiefer in den Basskeller kommt (50 Hz statt 57 Hz bei -3 dB). Das ist natürlich geschummelt! Wenn man den Wirkungsgrad durch eine spezielle Weiche auf 70 dB drücken würde, käme man im Bass auf (70 dB – 3 dB = 67dB) 30 Hz! Wow! Eine Box, die bei 30 Hertz noch gut läuft! Das wäre was! Man müsste nur einige Hunderte Watt verbraten, um etwas zu hören!

Aktuell sollten sogar Rearboxen bis mindestens 80 Hz bei -3 dB reichen. Die früher genannten 120 Hz sind Schnee von gestern! Als nichts für “bo(e)se” Joghurtbecher!

So gibt es also viele Dinge, die zusammen spielen. Selbst die Frontplattenbreite und die Position der Chassis auf der Frontplatte sind wichtig und gehen voll in die Simulation ein! Am Besten mal mit einer Box in BoxSim herumspielen, dann lernt man am Meisten! Die Raumeinflüsse bleiben allerdings komplett unberücksichtigt!

Wenn man nicht klarkommt, kann man in “Verstärker 1/Weiche editieren/Bauteiloptimierung/Alle Bauteile zum Optimieren markieren” aktivieren. Dann aktiviert man die automatische Optimierung in “Extras/Weichenoptimierer”. Ich empfehle aber vorher das gesamte Projekt zu speichern, da es nach der manchmal nicht optimalen Optimierung kein “Zurück” gibt! Und noch eine Empfehlung: in “Extras/Weichenoptimierer” stellt man die Kondensatoren und die Widerstände auf die E12-Reihe ein!

Da es sich nur um eine Simulation handelt, macht es überhaupt keinen Sinn, einen lupenreinen geradlinigen Frequenzgang zu zaubern!Die Reihenfolge der zugehörigen Seiten, ist rechts in der Info zu erkennen und sollte eingehalten werden.

Wichtig! Auch das beste Simulationsprogramm kann nicht simulieren, wie die Box bei Dir zu Hause klingt!

Nach den vielen Vorarbeiten kommt jetzt meine Welt: BoxSim! Manchmal vergesse ich, dass es nur eine Simulation ist und die Box hinterher noch lange nicht optimal ist! Aber es stellt eine gute Grundlage für weitere Experimente dar!

So sieht BoxSim aus, wenn man z. B. die zugehörige Datei  Bijou.BPJ geladen hat:

Bei Visaton kann man den gemessenen Frequenzverlauf im Internet sehen und mit diesem vergleichen. Gewisse Punkte stimmen überein, aber der gesamte Verlauf ist in der gemessenen Variante deutlich “hügeliger”. Trotzdem kostet das Paar lockere 700 Euro! Was lernt man daraus? Die Simulation sollte man nicht übermäßig eng sehen, sondern nur als ersten Testaufbau, an dem man durch Probehören weitere Verbesserungen vornehmen kann! Außerdem ist ein schnurgerader Frequenzgang in der Simulation (und sogar beim Messen) keine Garantie für einen optimalen Sound!

Aber lassen wir uns nicht verunsichern. Ich strebe danach, meine Box so gut wie möglich mit BoxSim zu erstellen. Hier kommt die Simulation meiner Box, die viel Ähnlichkeit mit der Bijou hat:

Was auffällt, ist, dass meine Box weniger Empfindlichkeit/Wirkungsgrad hat (80 dB statt ca. 84 dB), eine höhere Impedanz hat, dafür aber im Frequenzgang gradliniger ist und auch tiefer in den Basskeller kommt (50 Hz statt 57 Hz bei -3 dB). Das ist natürlich geschummelt! Wenn man den Wirkungsgrad durch eine spezielle Weiche auf 70 dB drücken würde, käme man im Bass auf (70 dB – 3 dB = 67dB) 30 Hz! Wow! Eine Box, die bei 30 Hertz noch gut läuft! Das wäre was! Man müsste nur einige Hunderte Watt verbraten, um etwas zu hören!

Aktuell sollten sogar Rearboxen bis mindestens 80 Hz bei -3 dB reichen. Die früher genannten 120 Hz sind Schnee von gestern! Als nichts für “bo(e)se” Joghurtbecher!

So gibt es also viele Dinge, die zusammen spielen. Selbst die Frontplattenbreite und die Position der Chassis auf der Frontplatte sind wichtig und gehen voll in die Simulation ein! Am Besten mal mit einer Box in BoxSim herumspielen, dann lernt man am Meisten! Die Raumeinflüsse bleiben allerdings komplett unberücksichtigt!

Wenn man nicht klarkommt, kann man in “Verstärker 1/Weiche editieren/Bauteiloptimierung/Alle Bauteile zum Optimieren markieren” aktivieren. Dann aktiviert man die automatische Optimierung in “Extras/Weichenoptimierer”. Ich empfehle aber vorher das gesamte Projekt zu speichern, da es nach der manchmal nicht optimalen Optimierung kein “Zurück” gibt! Und noch eine Empfehlung: in “Extras/Weichenoptimierer” stellt man die Kondensatoren und die Widerstände auf die E12-Reihe ein!

Da es sich nur um eine Simulation handelt, macht es überhaupt keinen Sinn, einen lupenreinen geradlinigen Frequenzgang zu zaubern!