HiFi-Komponenten


BGW 50D – Front

Das ist KEIN Schrott Smiley, sondern ein professioneller Transistor-Verstärker ungefähr aus dem Jahr 1978!

Yamaha-Minimonitor

Arbeitszimmer mit Yamaha-Minimonitorboxen

Spätestens seit Anfang 2013 steht für mich fest, dass ich meine erste Komponente zum Musikhören in einer für mich guten Qualität habe, nämlich meine rund 35 Jahre alten Yamaha-Lautsprecher (Foto links mit 2 Yamaha- und einem aktuellen Visaton-Chassis), welche zukünftig im “Native Speaker” Verwendung finden.

Kurz danach folgte ein etwas überraschender Kauf eines mindestens ebenso alten Transistorverstärkers. Mein Uralt-Class-A-Verstärker BGW Model 50 (Foto oben Mitte). Der klingt mindestens so gut, wie ein fast aktueller Denon PMA-500AE, auch wenn man es ihm nicht zutraut!

Als Nächstes wurde Ende August 2013 mein “Musikzimmer” mit mehreren Quadratmetern Akustik-Steinwolle ausgekleidet (Foto rechts) und mit Stoff aus maritimen Design überzogen. Die stärksten Echos im Hoch- und Mitteltonbereich sind verschwunden, nur der Bass ist an der Hörposition nach wie vor etwas gering und im hinteren Raum zu stark. Deshalb kam ausnahmsweise ein Subwoofer zum Einsatz. Der sollte sich so positionieren lassen, dass es besser klingt, als bisher.

PIIO X3

Beyerdynamics DT-880

Danach wäre das Thema MP3-/Media-Player im “Musikzimmer” zu nennen. Dieses wurde durch den Raspberry-HiFi-Player und seine Nachfolger erschlagen. Für das Wohnzimmer war ebenfalls ein MP3-Player (Foto links) und ein guter Kopfhörer fällig (Foto rechts). Ich konnte feststellen, dass die Qualität meines alten iPod für diesen Zweck sehr gut ist. Er wird nur deshalb durch einen FIIO X3 abgelöst, weil der Akku des iPod nicht mehr länge hält.

Gleichzeitig (seit Ende 2013) habe ich einen neuen Kopfhörer. Ich konnte mit zwei vorhandenen 40-Euro-Sennheiser-Kopfhörern und einem in gleicher Preislage vorhandenem AKG-Kopfhörer vergleichen: Es liegen Welten dazwischen! Der 230-Euro-Kopfhörer, ein Beyerdynamics DT 880 mit 250 Ohm, ist genauso, wie in diversen Kundenrezensionen beschrieben: Fein auflösend, detailreich, etwas leise am iPod (am FIIO reichlich laut), nach außen leicht schallabstrahlend und erzeugt leicht warme Ohren. Aber dass ich mit meinen schlappen Ohren noch so etwas hören darf – Wahnsinn! Diese Dinger klingen genauso “leichtfüßig” wie meine Yamaha-Lautsprecher! Leider drückt der Beyerdynamics auf Dauer bei mir oben mittig auf den Kopf, so dass ich häufig auf einen kleineren und leichteren AKG K420 wechsle, der für “Zwischendurch-Hören” ausreichend ist.

Der neue “MP3-Player” (eine Untertreibung) durfte zeigen, was er konnte. Er hat mir aber einen Dämpfer verpasst! Hier musste ich beim Vergleichstest mit dem iPod und beim Vergleich zwischen komprimierter und unkomprimierter Musik die Grenzen meines Gehörs feststellen! Smiley

Sabre-USB-Dac klein

iPod 1

Die Unterschiede zwischen dem preiswerteren Sabre-USB-DAC (Foto links) und dem iPod Version1 (Foto rechts) waren schon schwer erkennbar, aber dann doch irgendwann deutlich. Nach meinem Empfinden hatte der alte iPod die Nase leicht vorn! Aber einen Unterschied zwischen iPod und dem neuen FIIO X3 zu hören hat mich voll gefordert! Nach gefühlten 100 “Umschaltungen” zwischen den beiden hat erwartungsgemäß der FIIO mit einem hauchdünnen Vorsprung gewonnen. In den Höhen habe ich ihn natürlicher empfunden. Irgendwie war die hauchdünne Gardine zwischen den Membranen und mir nicht mehr da, die ich beim iPod noch gefühlt hatte. Aber trotzdem ist dessen Qualität wirklich super! – Ein später gekaufter Sabre-USB-DAC-asynchron konnte ebenso nur mit größten Mühen, wenn überhaupt, vom bisherigen Sabre-USB-DAC unterschieden werden. Lediglich die preiswerte SoundBlaster-USB-Soundkarte “Play!” war deutlich schlechter, was aber bei unter 20 Euro verzeihlich ist.

Raspberry mit HiFiBerry

Mini-Mischpult

Anfang Mai hatte ich meinen Eingangswahlschalter für den Uralt-Verstärker gegen ein Behringer Xenyx 502 Mini-Mischpult getauscht (Foto links). Jetzt kann ich endlich Lautstärke und Balance ohne einen PC oder Tablet regeln!
Seit Mai 2014 gibt es bei mir die Kombi von Raspberry und HiFiBerry (Foto rechts) inklusive Volumio zum Abspielen von Musik. Die können mindestens mithalten, sind vielleicht sogar besser als alle bisher genannten Player, wobei den Hauptanteil natürlich bei der Soundkarte HiFiBerry liegt. Ich höre einfach keine Unterschiede nicht mehr heraus.smiley   Für mein Musikzimmer ist es jedenfalls genau das Richtige! Oder doch lieber die gute Stube? Oder noch einen bauen? Wer weiß…

Dass ich noch einen Unterschied mit der Software “Acourate” heraushören kann, kann ich mir momentan nicht vorstellen. Aber vielleicht werde ich es irgendwann testen! Da dafür allerdings ein Windows-PC nötig ist, der wieder reichlich Geld kostet, dumm herumsteht und Krach macht, könnte es auch sein, dass ich dieses Thema überspringe. 2015 wird klar, dass sich Acourate wegen meiner altersbedingten abfallenden Hörqualität und stärker werdendem Tinnitus nicht mehr lohnt.

Soundbar mit Tangband W4-1337

HiFi-Rack

Im Sommer 2015 gab es noch eine Soundbar (links) als überraschend aufgetauchtes Projekt für einen neuen Fernseher. Sie wurde im September fertiggestellt.

Nach unserem Umbau des Wohnzimmers und dem Bau meines HiFiPi ist im Dezember 2015 noch ein Rack für meine HiFi-Komponenten fertig geworden (rechts). Eigentlich ist solch ein Rack kein Thema für diese elektronische Rubrik, aber es gehört zum Hobby HiFi.

Wegen der diversen Holzarbeiten habe ich außer ein paar Hinweisen auf der Rack-Seite auch noch eine Seite mit dem Thema Furnieren erstellt, was auch über die Seiten des Lautsprecherselbstbaus erreichbar ist.

Studio2BR-KE aktiv

Ende 2016 hatte ich meine Lautsprecher Studio2BR-KE mittels Mini-DSP und zweier Mini-50-Watt-Verstärker aktiviert. Das gehört auch noch auf diese Seite! Besonders der Mini-DSP ist sehr empfehlenswert, trotz der rund 100 Euro! Der findet bei mir sicherlich noch eine weitere Verwendung!

Weihnachten 2017

Ein weiteres Highlight, was ich mir schon immer gönnen wollte – ein Röhrenverstärker! Warum? Auch wenn Röhrenverstärker einige Nachteile haben, so ist für Freaks der Klang unbeschreiblich toll! Ich wollte auch so ein Freak sein! 😆
Da mein Gehör wegen fortgeschrittenen Alters und Tinnitus mit einem wirklich guten Verstärker überfordert wäre, sollte es ein Gerät der Einsteigerklasse, also mit dreistelligem Preis, sein. Andererseits besitze ich keine Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad, wie sie bei einem Röhrenverstärker für eine vernünftige Leistungs- und Lautstärkenausbeute sinnvoll wären. Das hat mich veranlasst, nicht den absolut billigsten Verstärker mit 2 x 6 – 8 Watt zu kaufen, sondern die Leistung sollte zumindest gerade eben zweistellig sein. Da kamen KT88 als Röhren mit 2 x 12 Watt in Frage.

Ein anderes Auswahlkriterium war die Optik, was natürlich total subjektiv ist. Ich habe in meinem Bekanntenkreis bisher niemanden gefunden, der meinen Röhrenverstärker schön findet. Aber ich finde ihn zum Knuddeln! Röhrenverstärker sind nun einmal absolut “old school”, wie ich! 😛 

Native Speaker

Motor-Potentiometer

Old school – hin oder her – auf manche Dinge dieses Zeitalters wollte ich einfach nicht verzichten und manches war auch wegen meines 3-Wege-passiv- plus 1-Weg-aktiv-Lautsprechers (Native Speaker – Foto links) nötig. Es gab also folgende Anforderungen / Lösungen:

Trennung des Eingangssignals in Subwoofer und den Rest. Wird mit obigem MiniDSP und daneben abgebildeten Mini-Verstärker gelöst.

Zusätzliche Eingänge und eine Lautstärkeregelung, beides mit Fernbedienung. Wurde durch China-Import gelöst (Foto rechts). Offen ist noch die Gehäusefrage dafür. Vermutlich wird es ein schwarzes 19 Zoll Gehäuse mit zwei Höheneinheiten, wobei ich die “Ohren” absäge. Da bleibt sogar noch Platz für meinen Raspberry als Musik-Mediaplayer!

Übrigens – der Röhrenverstärker wiegt 15 kg. Hoffentlich hat der Weihnachtsmann keinen Bandscheibenvorfall!

Im Februar 2018 habe ich den Selbstbau mit Motor-Potentiometer und Co verworfen und mir lieber eine fertige, wenn auch teurere Lösung mit einem Streaming-Vorverstärker gekauft:

 

Die große Frage: Warum habe ich nur so lange gewartet, mir so gute Dinge zu gönnen???

Antwort: Weil man lange braucht, um zu wissen, was man will und weil es so viel kostet!!!  😀

 

Ich bin am Ende! Zumindest gilt das für Kopfhörer, Lautsprecher, Musik-Player und Verstärker. Was jetzt??? Ein neues Hobby muss her!