Testphase!

Ich bin in mich gegangen und werde nun folgende Hardware einsetzen. Die vorläufige Liste (noch ohne ganz genaue Bezeichnungen):

 

Menge Benennung Quelle ca. Preis
1 Raspberry 3B Reichelt, Völkner, Internet 35.-
1 Netzteil für Raspberry Reichelt, Völkner, Internet 10.-
1 SD-Karte Mikro >7 GB Reichelt, Völkner, Internet 10.-
1 Raspberry Gehäuse Reichelt, Völkner, Internet 5.-
1 Set Kühlkörper Raspberry Reichelt, Völkner, Internet 5.-
1 Weitwinkelkamera Raspberry Internet 25.-
1 Feuchtigkeitssensor kapazitiv Internet 5.-
1 Magnetventil 12V 1/4 Zoll Internet 15.-
1 Netzteil für 4 Magnetventile 12V 3A Internet 15.-
1 Ansteuerung mit Relais für Ventil Internet 5.-
1 Set Steckverschraubung 1/4″ 4-6 mm Internet 5.-
5m Schlauch 4-6 mm Internet 10.-
1 Wasserkanister 10 Liter Internet 10.-
SUMME     155.-

“Vorläufige Liste” deshalb, weil ich noch in der Planungs- und Testphase bin! Dabei wollte ich versuchen, auf die eigentlich nötige Wasserpumpe zu verzichten, da diese auch noch auf zu wenig Wasser kotrolliert werden müsste. Jede Wasserpumpe im Billigsegment geht bei Wassermangel kaputt. Im schlechtesten Fall sorgt sie sogar für einen Brand!

Wie kommt das Wasser ohne Pumpe zum Ziel? Wie früher in den Häusern! Ein sogenannter hochliegender Wasserturm gibt sein Wasser ab, sofern der Turm befüllt wurde. In meinem Fall ist es der Kanister aus der Liste, der vermutlich etwas erhöht stehen müsste, falls die Kapillarwirkung nicht ausreicht.. Das Ventil steuert dann den Zufluss. Wenn es funktioniert, würde ich möglicherweise ein zweites einsetzen, um bei Fehlfunktion nicht ein nasses Zimmer zu bekommen. Wenn doch noch eine Pumpe zum Einsatz kommt, wird das Ventil meine Absicherung werden. Stromlos sollte es dicht sein, was zu prüfen wäre!

Beim Raspberry werde ich den vorhandenen 1B für meine Tests nutzen (Foto links), der aber schon lange nicht mehr beschaffbar ist. Am Ende wird es auf dem 3B getestet, der aktuell als WebCam für mein Herbstexperiment eingesetzt ist.

Alles was zum Raspi gehört, ist bereits vorhanden. Ab dem Feuchtigkeitssensor, der so ähnlich wie der Giesomat aussieht, aber fertig zusammengebaut ist, muss ich alles kaufen. Ich gönne mir einen Wasserkanister mit großem Einfüllstutzen und zusätzlichen kleinen Stutzen, in den ich den dünnen Schlauch einführen kann. Beim Kanister bin ich davon ausfgegangen, dass ich vier Mini-Gewächshäuser damit ungefähr eine Woche lang betreiben kann. In der Vergangenheit habe ich ca. 0,25 bis 0,5 Liter pro Tag pro Gewächshaus gebraucht. Dafür sorgen die Heizmatte und die Lüfter. Die Pflanzen brauchen nur sehr wenig!

Rechts sieht man die Teile, die zuerst eingetroffen sind: Ein Magnetventil, die Relaiskarte zum Schalten des Ventils und den Sensor mit Elektronik, die das Relais schaltet. Der Regensensor soll in der Bodenwanne liegen und wird sich hoffentlich melden, wenn das Wasser verdunstet ist. Der Raspi hängt irgendwie zwischen diesen Komponenten, um das Ein- und Ausschalten des Ventils intelligent zu verzögern. Derzeitige Planung: maximal einmal täglich Wasserzufuhr und dann etwas Nachlauf, sobald der Sensor unter Wasser steht. Ich habe aber noch einen weiteren Regensensor, der die Abschaltung des Zulaufs bestimmen könnte. Das muss getestet werden! – Ein Schlauch geht zum Wasserkanister und einer zur Bodenwanne des Mini-Gewächshauses. – Dann heißt es abwarten, wann die restlichen Bauteile eintreffen…

Bis meine Tests abgeschlossen sind, ist alles mit besonderem Vorbehalt zu befolgen. Auf eigenes Risiko ist es allerdings immer!


Da Tungsten (Weißabgleich bei Wolframlicht) plötzlich (wegen Buster?) nicht mehr funktioniert (ähnliches Ergebnis wie beim Foto links), nutze ich andere Parameter. Zuerst die alte Zeile und danach die neue Zeile:

raspistill -awb tungsten -n -v -o raspistill.jpg -w 1440 -h 1080
raspistill -awb off -co 20 -sa 20 -awbg 1.7,0.6 -v -o raspistill.jpg -w 1440 -h 1080

Kurze Erklärung zur neuen Zeile: Der automatische Weißabgleich wird ausgeschaltet (-awb off). Der Kontrast wird erhöht (-co 20). Die Farbsättigung wird erhöht (-sa 20). Rot- und Blauanteile werden korrigiert (-awbg 1.7,0.6). Da hätte man auch gleich draufkommen können, oder? ?

Hier der Vergleich. Links das “Tungsten”-Bild und rechts davon das manuell korrigierte Bild. Die Unterschiede sind für mich akzeptabel: