Basilikum-Pesto

Für meine ersten selbstgemachten Grissinis brauchte ich einen Belag und so kam es zu diesem Basilikum-Pesto. Mein erstes Pesto, aber bestimmt nicht mein letztes! Getrocknete Tomaten und Walnüsse liegen schon bereit!

Ich hatte im Supermarkt einen Topf mit frischem Basilikum und eine Tüte mit Pinienkernen gekauft, die übrigens nicht gerade preiswert sind. Man kann durchaus auch mit Pistazien oder Walnüssen experimentieren, wenn man den Internetartikeln glauben darf.


50 g Pinienkerne
2 Knoblauchzehen
1 Topf frisches Basilikum
10 ml gutes Olivenöl
½ Tl. Chilisalz (oder Salz)


Optional:
1 Prise Zucker
1 Tl. Basilikumblätter, getrocknet
1 Tl. Oreganoblätter, getrocknet
½ Tl. Thymian, getrocknet

Zuerst werden die Pinienkerne ohne Fett- oder Ölzugabe in einer Pfanne geröstet. Je schwärzer, desto bitterer – also aufgepasst – und die Pinienkerne auch mal wenden! Bei maximaler Hitze braucht es unter zehn Minuten.

In der Zwischenzeit schält man zwei Knoblauchzehen, schneidet sie sehr klein und gibt dies in einen schlanken Topf, den man später für den Stabmixer nutzen kann. Außerdem zupft man alle Basilikumblätter von der Pflanze ab, wäscht sie, lässt sie abtropfen, drückt die restliche Feuchtigkeit heraus und gibt sie dann auch in besagten Topf.

Die Pinienkerne sollten nun fertig sein und dürfen abkühlen. In den Topf gibt man noch das Olivenöl und lässt dann den Mixer sein Werk tun. Wenn der Blätterberg deutlich geschrumpft und die Pinienkerne etwas abgekühlt sind, gibt man diese zusammen mit etwas Chilisalz hinzu. Dann darf der Mixer noch einmal ran!

Nun darf man probieren und je nach Wunsch mit Salz (und je nach Vorliebe auch Chilipulver) abschmecken. Ich hatte zusätzlich noch die optionalen Dinge aus dem Rezeptteil hinzugefügt, da ich kein Fein-Schmecker bin! Oder anders ausgedrückt: wenn schon, denn schon! Es muss recht kräftig schmecken!

In vielen Rezepte kommt nun noch Parmesan oder ähnlicher Käse hinzu, aber ich lasse ihn weg, da meine Frau keinen Käse mag.

Am Ende füllt man die Masse in ein kleines Glas, gibt noch etwas Öl obenauf und stellt das verschlossene Glas in den Kühlschrank. Dort kann das Pesto noch etwas durchziehen.

Es wird von einer Haltbarkeit von einer Woche berichtet. Ich habe es noch nicht getestet und da ich in den nächsten zwei bis drei Tagen die Grissinis backen will, wird das Pesto nicht so lange überleben!

Beim Grissini habe ich dann festgestellt, dass es beim Pesto ähnlich ist, wie bei der Kräuterbutter: Es ist mehr Geschmack nötig, als man beim Probieren feststellen kann. Oder anders ausgedrückt: Der Geschmack muss übertrieben sein, damit es mit zusammen mit den Zutaten genug herausschmeckt. Hier würde ich noch etwas Salz, Pfeffer und Chilipulver hinzufügen. Überhaupt ist es mir zu fettig und die Pinienkerne würde ich auch durch etwas anderes ersetzen. Aber es ist ja noch ein Tomatenpesto geplant. Oder funktioniert auch Kräuterbutter als Pesto?