Der Startschuss ist gefallen!

Leider kam es anders, als gedacht!

In meinem Lieblingsbaumarkt war am Samstag die Säge defekt! Da gab es keine Bretter! Also zurück nach Hause und abwarten?! Nicht mit mir!

Aus verschiedenen vorhandenen Brettern wurde mittels der Stichsäge etwas zusammengefrickelt, was sich verwenden ließ. Als ich dann aber bemerkt hatte, dass jemand (welcher … war das?) doch glatt das Loch für das Anschlussfeld (Terminal) in den Deckel gebohrt hatte, war die Stimmung ganz auf dem Nullpunkt. Da ich aber weitermachen wollte und Sonntags die Arbeiten mit elektrischer Säge ausfallen, wurde am Abend noch gewaltig improvisiert und alle nötigen Bretter mitsamt ihren Bohrungen fertiggestellt!

Beim Kleben war ich dann wieder einmal zu ungeduldig, weil ich alle Bretter, bis auf eine Seitenwand, in einem Durchgang kleben wollte, um Zeit zu sparen. Kurz bevor ich das HB-Männchen gegeben habe (“wer wird denn gleich in die Luft gehen?”), habe ich aufgehört, alles auseinandergerissen und die Kleberei auf Sonntag vertagt. Da habe ich mir mehr Zeit genommen, so dass am Abend nicht einmal ein Gehäuse fertig war. Hier der Stand vom Mittag:

 

  

Ohne Zwingen geht es nicht! Zwei sind absolutes Minimum, mehr sind besser! Den vertikalen Druck machen hier ein paar dicke Bücher. Das schräge Brett dient nur dazu, das darauf liegende Brett in der Waage zu halten. Im letzten Foto kann man das Fach für den Mitteltöner erkennen, welches auch den Hochtöner umschließt.

Bis zum Abend werden alle Seiten verklebt sein. Nur die Leisten für die Rückwand fehlen dann noch. Problematisch bei diesem Gehäuse sind die Multiplexbretter, die beim Sägen und Feilen ausfransen, wenn man ungeübt ist. Auch das Verkleben des Bassreflexbrettes und des Bodens ist durch 10 mm Abstand zwischen diesen Brettern nicht einfach.

Hier nun die endgültige Bretterliste, wobei ich 12mm-Multiplex-Birke für außen und 10mm-MDF für innen genutzt habe. (In diesem Beitrag wurde es mangels Baumarktsäge etwas anders gehandhabt.) Da dieses Gehäuse auch für Anfänger ohne teure Hilfsmittel aufzubauen sein soll, wurde es nun so, wie beschrieben erstellt. Ein “edleres” Gehäusemodell war bereits in einem Beitrag zu sehen. Ob das wirklich gebaut wird, ist derzeit unlar.

Nun aber zum letzten Mal eine Skizze des Easy-Modells. Nun mit den Maßen der zu verwendeten Brettern, die darunter aufgelistet sind.

Liste der Gehäuseteile für ein Paar des obigen Gehäuses:

2x Front 292 x 140 x 12 mm Birke Multiplex
4x Seite 314 x 260 x 12 mm Birke Multiplex
2x Deckel 248 x 140 x 12 mm Birke Multiplex
2x Boden 260 x 140 x 12 mm Birke Multiplex
2x Rückwand 290 x 140 x 12 mm Birke Multiplex
2x innen kurz 51 x 140 x 10 mm MDF
2x innen lang 144 x 140 x 10 mm MDF
2x Bassreflex 190 x 140 x 10 MDF
4x kurze Strebe 140 x 10 x 10 mm Kiefer
4x lange Strebe 270 x 10 x 10 mm Kiefer

Dazu kommen dann noch Schrauben für die Rückwand und für die Chassis. Weiterhin fehlen die Chassis, die Weichen mit Leitungen, das Füllmaterial (Sonofil und Dämmwolle) und die Füße. Dann könnte man loslegen!

Morgen wird es hoffentlich mit einer Box soweit sein. Dann werde ich sicherlich noch einige Tage für die Weiche brauchen.

Was soll ich sagen? Ich bin schon heiß drauf, den Klang zu hören! Ist der Klang in angenehmer Hintergrundlautstärke genauso detailreich vom Bass bis zu den Höhen, wie bei guter Zimmerlautstärke?