Die Zeichnung ist fertig!

Bei diesem Projekt gibt es keine Weiche, die simuliert und berechnet werden müsste. Lediglich die Impedanz des Hochtöners von 4 Ohm werde ich auf ca. 6 Ohm erhöhen, um das bekannte Problem der Höhenabsenkung des Class-D-Verstärkers zu umgehen. Ich hatte das in der Vergangenheit mittels ARTA festgestellt. Bei 6 Ohm läuft der geplante 50Watt-Verstärker sehr linear. Wichtig ist das aber nur oberhalb von 10 kHz, weshalb ich mir den Tieftöner mit seinen 8 Ohm erspare. Der Hochtöner wird eine Parallelschaltung von vier 10Watt-MOX-Widerständen mit 8,2 Ohm erhalten. Da darf dann auch ruhig ordentlich Leistung anfallen, ohne dass die Widerstände heiß werden. Das ist dann die komplette „Weiche“! Den Rest mache ich mit einem MiniDSP und je einem SMSL-50Watt-Verstärker. Ob die Verstärker jeweils auf der Rückwand sitzen werden oder zusammen mit dem DSP in einem Gehäuse platziert werden, überlege ich mir noch.

Heute habe ich die Zeichnung fertiggestellt. Mein Zeichenprogramm hat nicht viel Auswahl bei Holzsorten und so muss man sich die Box wegen des Mahagonifurniers etwas rötlicher vorstellen. Die Abmessungen: 16 cm Breite, 25 cm Tiefe, 35 cm Höhe. In Summe ergibt das bei 16mm MDF rund 9 Liter für diese Bassreflexbox. Die zwei Boxen sind spiegelverkehrt aufgebaut, um die Wahl zu haben, ob die Bassreflexrohre zueinander zeigen oder nicht. Die Bassreflexrohre liegen seitlich, damit die unvermeidbaren Mitteltonanteile aus dem Inneren der Box, nicht direkt und damit gut hörbar, an das Ohr gelangen.

Hier die Zeichnung als Video-Clip:

Auf einen Blick ins Innere wurde verzichtet, da es dort nicht einmal ein Brett zu sehen gibt. Die kleine Box braucht das nicht.

Da ich alles selber bohren und fräsen und nicht in einer kalten Garage arbeiten möchte, ist an dieser Stelle eine Pause angesagt.