Leben mit Sinn


Ich bin mit meinem Leben zufrieden und bin meistens glücklich, auch wenn es mir nicht so gut gelingt, das zu zeigen. Ich wünsche mir das Gleiche für Dich, wobei es nicht schadet, wenn Du Dein Glück besser zeigen kannst, als ich! Dazu hätte ich Dir gerne ein passendes Geschenk gemacht, welches hilfreich für Dein Leben sein könnte und Dich bei der Wahl einer möglichen Lebensphilosophie unterstützt. Aber alles, was ich dazu finden konnte, fand ich unpassend! So habe ich nun versucht, Dir mit meinen Worten etwas von dem mitzuteilen, was Dich interessieren könnte. Vielleicht ist es heute noch kein Volltreffer, aber möglicherweise in ein paar Jahren!

Von mir …

Bevor wir zu Dir kommen, noch schnell etwas über mich, damit Du mich besser einschätzen kannst und mehr Vertrauen zu mir bekommst. – Bis zum Alter von ungefähr 15 Jahren war ich im christlichen Glauben beheimatet, wenn auch nicht aktiv. Dann gab es ein sehr trauriges Ereignis, was mich vom Glauben getrennt hatte, da ich in diesem Stadium nicht verstehen konnte, warum Gott so etwas zulässt.

Ich habe es aber nicht lange ohne irgendeine Art von höherer Macht ausgehalten, weil ohne diese das Leben sehr anstrengend und relativ sinnlos erschien. Man fühlt sich für alles verantwortlich, hat aber aus verschiedenen Gründen keine Möglichkeit, alles zum Positiven zu wenden.

Weit über 20 Jahre war ich mit diversen esoterischen Lehren, dem Buddhismus und dem Hinduismus beschäftigt, wobei ich nie die dazu notwendige emotionale Verbindung herstellen konnte. So bin ich dann recht kleinlaut (demütig) wieder zu meinem Ursprung, dem christlichen Glauben zurückgekehrt und habe mich die letzten 20 Jahre hineingekniet. Wenn ich etwas mache, dann richtig! Und weil ich mittlerweile weiß, dass dieser christliche Glaube für alle Menschen gut ist, wenn man ihn zulässt, möchte ich ein bisschen dafür werben.

Ich habe meinen durchwachsenen Glaubensweg nur beschrieben, um zu zeigen, dass man nicht zwingend eine „Strafe“ bekommt, wenn man doch mal auf Abwege gerät! Jede/r bekommt eine zweite Chance!

… zu Dir!

Irgendwann stolpert jede und jeder über den Glauben oder auch über Fragen nach dem Sinn des Lebens. Und damit sind wir schon beim Thema. Der Sinn des Lebens ohne einen Glauben an eine „höhere Macht“ und besonders ohne eine Fortsetzung nach unserem irdischen Leben, ist kaum befriedigend erklärbar.

Aber beginnen wir erst einmal mit einem kleinen Schritt auf unserem Weg. „Unser Weg“? Ja, denn wenn Du es möchtest, dann begleite ich Dich! Dabei müssen wir nicht die ganze Zeit Händchen halten, sondern Du kannst mich kontaktieren, sobald es Dir sinnvoll erscheint!

Diese Zeilen haben also mit DEINEM Leben und DEINEM Glauben zu tun, aber nicht zwingend mit Kirche, denn Glaube hat mit Menschen zu tun und nicht mit Institutionen oder Gebäuden! Glaube ist DEINE Entscheidung und wie alle Entscheidungen kann man diese im Leben auch ändern. Laut Bibel soll man aber an seinem Glauben festhalten und nicht wechseln! Ausnahmen sind denkbar, siehe mein Glaubensweg weiter oben!

Glauben – warum?

Das ist bei jedem anders. Mal ist es die Sinnfrage, mal sind es traurige Anlässe, oder es gibt ein plötzliches Ereignis im Leben, was einen zum Stillstand und zum Nachdenken zwingt. Bei mir war es eine innere Unzufriedenheit, obwohl es mir eigentlich gut ging.

Glauben – wie?

Die Antworten darauf sind so verschieden, wie die Fingerabdrücke von Menschen. Viele kommen über eine emotionale Schiene dazu und andere wenige, wie ich, schaffen es über die Logik. Ich habe mir irgendwann gesagt, dass ich die Bibel als Gottes Schrift als wahr ansehe, weil ein mächtiger Gott, an den ich ja gerne glauben möchte, sie ansonsten schon verändert oder zerstört hätte. Dass es trotzdem hier und da Ungereimtheiten gibt, nehme ich dabei in Kauf. Die Bibel ist so komplex, dass ein Nicht-Studierter sie nie vollkommen verstehen kann. Selbst die Studierten sind sich in speziellen Fragen nicht einig. Man muss sich einfach an den Gedanken gewöhnen, dass Gott unendlich intelligenter ist, als wir. Wenn man nicht schlauer oder mächtiger sein will, als er, sollte ein Vertrauen zu dem, was in der Bibel steht, machbar sein. Ich sehe es als Voraussetzung für den Glauben an. Lass Dir Zeit dabei!

Die Bibel ist sicherlich einer der besten Einstiege in den Glauben, aber für manch einen ist die Bibel im wahrsten Sinne des Wortes zu schwer. Hier möchte ich auf verschiedene Übertragungen / Übersetzungen hinweisen, die sehr unterschiedlich sind. So wäre für Jugendliche die „Volxbibel“ und für den „Durchschnittserwachsenen“ „Hoffnung für Alle“ oder „Neues Leben“ meine Empfehlung. Wenn das neue Testament anfangs ausreicht und man es gerne, wie einen Roman, in einem Rutsch durchlesen möchte, so ist meine Empfehlung „willkommen daheim“. Es gibt die vier Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) aber auch einzeln zu kaufen. Solche ein kleines Buch ist wesentlich dünner und motiviert eher, hineinzusehen.

Heutzutage wird nur noch selten gelesen und so sollte ich eigentlich auch Empfehlungen für Videos geben. Es gibt durchaus interessante Verfilmungen von Evangelien, aber die sind auf Grund ihrer Länge recht ermüdend. Für Personen, die über den Punkt hinaus sind, den Glauben, die Bibel, Gott oder Jesus in Frage zu stellen, gibt es beispielsweise „Die Hütte“. Es ist ein recht unterhaltsames Video, was durchaus Tiefgang hat und manch einem ein paar offene Fragen beantwortet. Ich habe es als Buch, Audio-CDs und Video, weil es sehr gut zu meinem persönlichen Glaubensverständnis passt. Für Suchende oder Glaubensanfänger empfehle ich eher den folgenden Punkt.

Wie kann ich mich noch über den Glauben informieren?

Glaube baut auf etwas ganz Alltäglichem auf: Beziehungen! Hier geht es um eine Beziehung zwischen Menschen und Gott oder Jesus! Wenn man dafür anfangs Unterstützung braucht, wäre es ideal, mit Menschen in Kontakt zu treten (eine Beziehung herzustellen), die bereits an Gott glauben und in der Lage sind, dieses angemessen zu vermitteln. Wer nicht in eine Kirche gehen mag, kann sich durchaus mit Gläubigen auch außerhalb einer solchen „Festung“ treffen. Christen dürfen durchaus in ein Café oder sogar in eine Kneipe gehen! 😊

Wie geht das – eine Beziehung zu Gott aufbauen?

Gott denkt sich mancher als eine Art von unsichtbarem Geist und mit so einem soll man eine Beziehung aufbauen? Das Bild eines weißhaarigen alten Mannes ist eventuell hilfreicher, auch wenn es nicht die Wahrheit trifft. Wer kann, sollte ohne Bild auskommen. Wem das schwer fällt, der kann genauso gut Jesus als Beziehungspartner wählen. Schließlich steht auch in der Bibel, dass man nur durch ihn zu Gott findet. (Es gibt sogar Bilder seines Gesichts, die angeblich aus dem Turiner Grabtuch rekonstruiert worden sein sollen.) Da er nicht mehr als lebender Mensch unter uns weilt, ist eine Beziehung zu ihm auch ziemlich „speziell“! Aber es ist mehr als nur einen Versuch wert!

Wie auch immer – wem das Wort Beziehung zu schwammig klingt, der nimmt anfangs erst einmal das Wort Freundschaft. Damit kann man etwas anfangen! Aber trotzdem – wie geht das? Gibt es ein Rezept oder eine Anleitung dafür?

Was machst Du, wenn Dir jemand sympathisch ist und Du ihn kennenlernen möchtest? Du interessierst Dich für ihn, lässt Dir Dinge aus seinem Leben berichten und versuchst geduldig, seine Gedanken nachzuvollziehen. Und genauso machst Du es bei Jesus oder Gott! In der Bibel stehen ganz viele Geschichten über ihn und so lernt man ganz allmählich, seine Gedanken und sein Tun zu verstehen, wenn auch nicht zu 100%. Wenn man sich wirklich für ihn interessiert, nimmt man es hin, sich durch die Bibel zu „kämpfen“, wobei anfangs das Neue Testament für viele Menschen liebevoller und damit angenehmer erscheint. – Nur wenige haben ein Aha-Erlebnis, was sie in Sekundenbruchteilen zu Gläubigen macht. Ich kenne niemanden davon persönlich.

Was mache ich, wenn ich nicht weiterkomme?

Dann suchst Du Dir jemanden, dem Du bei diesem Thema vertraust. Das muss nicht zwingend der Schreiberling dieser Zeilen sein, sondern es kann irgendjemand sein! Geschickt wäre es, wenn Du vorher schon ein paar Kontakte zu Gleichgesinnten oder zu Gläubigen Deines Vertrauens geknüpft hast. Ansonsten bleibt leider die Ungewissheit, ob die Antworten, die man Dir auf Deine Fragen gibt, Dich auf den richtigen Weg bringen. Nicht umsonst steht in der Bibel, dass man Gott mit ALLEN Sinnen lieben soll, somit auch mit dem Geist. Also darf man durchaus kritisch sein! Ich bezeichne es als gesunden Menschenverstand, wenn man immer wieder überprüft, ob man auf dem richtigen Weg ist. Immerhin gibt es eine „Gegenpartei“, die das verhindern möchte.

Wen frage ich zu Dingen, wie Taufe, kirchliche Heirat, Beerdigung usw.?

Ein Pastor wäre mein erster Vorschlag, aber auch ein „altgedienter“ Christ aus einem Kirchenvorstand wird hier brauchbare Auskünfte geben können. Ich gehe davon aus, dass man dazu nicht in der jeweiligen Kirche Mitglied sein muss, um eine Auskunft zu erhalten. Wenn es allerdings zu einer der genannten Dinge in einer Gemeinde kommen soll, ist eine Mitgliedschaft meistens Pflicht. Wer absolut keine Kirchensteuer zahlen möchte, müsste vermutlich zu einer der Freikirchen wechseln. Das sind nicht unbedingt Sekten! Ich war fast mein ganzes Leben in einer und fühlte mich am richtigen Platz. Aber auch dort gibt es Unkosten und es wird sicherlich eine größere Spende erwartet.

Wer hilft mir bei Fragen des alltäglichen Lebens?

Gott, bzw. der Heilige Geist. Aber das wolltest Du vermutlich nicht hören. Aktuell sind brauchbare Mitmenschen für derartige Anfragen noch etwas schwer im Internet zu finden, so dass ich empfehle, dann doch eine Mitgliedschaft zu einer Gemeinde Deiner Wahl anzustreben oder Dich häufiger mit Christen zu treffen. Du kannst es aber auch allein versuchen, wenn Du durch intensive Pflege Deiner Beziehung zu Gott einen guten Kontakt zu ihm aufgebaut hast. Mir ist es leider nicht vergönnt, direkte Antworten von ihm zu „hören“. Ich versuche das mittels Glaubenspraxis, Einfühlungsvermögen und Bauchgefühl hinzubekommen. Ansonsten frage ich die mir bekannten christlichen Mitmenschen meines Vertrauens.

Ist der Tod das Ende?

Eine der Voraussetzungen für ein Leben nach dem Tod wäre, dass man noch vor seinem Tod den Glauben an Jesus oder den christlichen Gott gefunden hat und mit dem Herzen dabei ist! Die letztendliche Entscheidung über dieses Leben in der Ewigkeit fällt allerdings Gott und er hat dafür kein Punktesystem, sondern einfach nur Gnade. Ein Wort, welches man besser nachschlagen sollte, da es oft missverstanden wird.

 

Das war es fast! Aber ein Wort habe ich noch vergessen, ohne welches das alles hier Geschriebene keinen Sinn macht:

 

LIEBE!

 

Liebe = Agape!

Soll heißen, wenn hier das Wort Liebe steht, so ist damit eine Liebe gemeint, die keine – wirklich KEINE! – Bedingungen stellt, die göttliche Liebe! In abgeschwächter Form kannst Du sie Dir als Deine Mutter- oder Vater-Liebe gegenüber Deinem Kind vorstellen. Selbst wenn es Dich verärgert hat, liebst Du es immer noch! Ungefähr so wird jede/r von Gott geliebt, egal, zu welcher Glaubensgemeinschaft die Person gehört oder was die Person „verbrochen“ hat! Jede/r wird von Gott geliebt und ist damit befähigt, seine Mitmenschen zu lieben!

 

Das war doch mal ein schönes Schlusswort! 😊