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Geh mit Gott

 

… aber geh!

Hier sind wir alle wieder zusammen, bevor es zur nächsten Weggabelung geht, die allerdings so im Schleier liegt, dass man kaum den Weg bis dahin abschätzen kann und dahinter sieht man gar nichts mehr! So bekommt man eine Idee, was es mit „Gottvertrauen“ auf sich hat.

Diejenigen, die aufgegeben haben und es nicht bis hierher geschafft haben, sind vorerst aus unserem Blick verschwunden. Beten wir für sie, dass sie genügend Motivation bekommen, einen weiteren Versuch zu wagen, ihren Weg zu finden und dass sie erkennen, dass es mit Gott zusammen viel leichter geht!  wink

Was kann man tun, um im Leben oder im Glauben „voran zu kommen“?  Man kann immer wieder zu Jesus oder Gott sprechen (=beten). Was man dabei beachten muss und welche Formalitäten zu beachten sind, kann man gerne googlen. Ein Tipp: kein Formalismus, nicht spezialisiert, aber kurz und bündig. Also nicht: „Bitte schenk mir das rote Auto, damit ich schneller zur Arbeit komme“, sondern zielorientiert „Bitte mach, dass ich schneller zur Arbeit komme“. Das kann beispielsweise bedeuten, dass es nur ein e-bike gibt oder ein Umzug bevorsteht! cry

Bevor mir die Smileys ausgehen, werde ich wieder etwas ernster.

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Wir sind alle Menschen und alle Menschen machen Fehler! Fehler sind erlaubt! Gott hat uns schließlich nicht so gemacht, dass wir keine Fehler machen. Wir verfügen über einen freien Willen, der uns diese Fehler machen lässt. Es steht uns damit aber auch frei, den Weg zu Gott einzuschlagen. Gott will keine Gefangenen! Aber er freut sich über jeden, der sich aus freiem Willen für ihn interessiert und sich dann für ihn entscheidet! Ein typisches Beispiel wäre die Geschichte mit dem verlorenen Sohn (https://www.bibleserver.com/NLB/Lukas15%2C11-32), in der eigentlich beide Söhne „verloren“ sind.

Überhaupt besteht das ganze „Geheimnis“, wie man mit Gott umgehen sollte, hauptsächlich aus einem Wort: Beziehung! Ich konnte mit diesem Wort lange Zeit nichts anfangen, aber irgendwann hatte ich es endlich verstanden: Es ist so ähnlich, wie bei einer guten Freundschaft oder in einer eheähnlichen Verbindung. Je mehr man sich mit dem anderen beschäftigt, desto besser weiß man, was er mag und was nicht. So können wir besser erkennen, was Gott für richtig und falsch hält. Das wird anfangs nicht so oft stimmen, aber im Laufe der Zeit immer besser werden. Die Bibel ist eine sehr wichtige Unterstützung darin, da sie die Worte Gottes enthält, auch wenn Sie durch Menschen aufgeschrieben wurden. – Wir können nicht wie Gott oder wie Jesus werden, aber wenn wir ihn im Laufe der Zeit lieben, möchten wir ganz automatisch das tun, was ihm gefällt!

Welcher Weg ist der richtige dorthin? Dazu gibt es eine treffende Aussage in der Bibel, die besagt, dass Jesus der Weg ist (https://www.bibleserver.com/NLB/Johannes14%2C6). Das heisst, solange wir dicht bei ihm sind, ist es egal, wohin wir gehen. Nur wenn wir uns von ihm trennen, ist es der falsche Weg. Da wir besonders anfangs Jesus nur schwer erkennen können, ist es geschickt, sich für die ersten Schritte im Glauben jemanden seines Vertrauens zu suchen, der mit einem die ersten Schritte macht und der einem Hinweise geben kann, wie man Jesus besser kennenlernt. Auch wenn man sicher ist, diesen Weg zu gehen, sollte man es sich hin und wieder von anderen bestätigen lassen, da man sich selber gegenüber kaum objektiv sein kann.

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Wichtig ist mir noch zu erwähnen, dass mit dem Tod auf dieser Erde nur das irdische Leben zu Ende ist. Ob wir die Möglichkeit bekommen, in Ewigkeit glücklich in Gottes Nähe zu leben, oder ob wir die Ewigkeit mit Schmerzen und ohne die Möglichkeit Gott zu kontakten, verbringen werden, bestimmt allein Gott durch seine Gnade. Aber Du kannst dazu auch etwas tun, um Deine Chance auf eine glückliche Ewigkeit zu verbessern, in dem Du Dir beispielsweise das „wichtigste Gebot“ zu Herzen nimmst:

Jesus antwortete: »`Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken!´ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ein weiteres ist genauso wichtig: `Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.´

(Aus Matthäus 22, Verse 37-39, – Neues Leben Bibel © 2002/2006, SCM R. Brockhaus im SCM Verlag GmbH & Co. KG, Witten)

 

Für Menschen, die mehrere Quellen als „Beweis“ brauchen, gibt es den ersten Teil auch im Alten Testament:

Ihr sollt den Herrn, euren Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit eurer ganzen Kraft lieben.

(Aus 5. Mose 6,5 – Neues Leben Bibel © 2002/2006, SCM R. Brockhaus im SCM Verlag GmbH & Co. KG, Witten)

 

Der Punkt „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“ bedingt erst einmal, dass Du in der Lage bist, Dich selbst zu lieben. Hier wäre eventuell ein Punkt, über den man in einem Vier-Augen-Gespräch reden könnte, wenn es damit hapert. Es ist eine Mindestvoraussetzung, um andere lieben zu können.

Und für Zweifler steht da auch noch ganz deutlich, dass man als Glaubender nicht sein Hirn am Eingang abgeben muss! smile

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Für den nüchternen Logiker habe ich einen Link, der recht emotionslos Vor- und Nachteile abwägt, wenn man vor der Entscheidung steht, sich zum christlichen Glauben hinzuwenden oder auch nicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsche_Wette

Auch wenn es bei dieser „Wette“ Feinheiten gibt, die nicht restlos alles berücksichtigen, so wird doch deutlich, dass man eher ein Gewinner ist, wenn man an Gott glaubt. Und bei einem Logiker folgt nach einer Kopfentscheidung sehr häufig auch eine Gefühlsentscheidung! Ich kenne das!

Wer weniger der Logik oder seinem Verstand in derartigen Dingen vertraut, dem bleibt noch auszuprobieren, wie es sich anfühlt, plötzlich einen weiteren Vater zu haben, der immer das Beste für einen im Sinn hat, der einem die überschweren Lasten abnimmt, der einen liebt und den man auch lieben kann!

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Wo wir gerade dabei sind:

LIEBE!

Damit ist so etwas, wie die Vater- oder Elternliebe gemeint. Ein selten genutztes Wort ist Agape, was ungefähr bedeutet, dass es eine Liebe OHNE irgendwelche Voraussetzungen oder Bedingungen ist! Es wird JEDE/R geliebt, auch diejenigen, die mit Gesetzen kollidiert sind! Geliebt sein ist zwar nicht gleichbedeutend mit einem Platz im „Himmel“, aber lieben und geliebt sein ist eines der schönsten und wichtigsten Dinge im Leben! Dafür wurden wir gemacht!

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Es gibt noch sooo viel zu diesem Thema zu schreiben, würde aber zu langatmig werden! Schade, oder?! „Zur Not“ hätte ich eine Folgeseite!

Wenn Du also Gesprächsbedarf hast, aber niemanden dafür kennst, kannst Du mich gerne über das folgende Formular kontaktieren.

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