Rosinenbrötchen, saftig

Ich wollte unbedingt ein saftiges Rosinenbrötchen herstellen, da es mein Lieblings-Rosinenbrötchen eines speziellen Bäckers nicht mehr gab. Mit üblichen Mitteln hatte ich versucht, es nachzumachen, bin aber gescheitert. Siehe dazu mein „Rosinenbrötchen original“. Den folgenden Text habe ich größtenteils von dort kopiert, sofern es sinnvoll war. Unterschiede zu folgendem Rezept: Butter und Rosinen am Ende der Vermischung in den Teig geben und die Nutzung von Quark, sowie eine geänderte Mischung für die Oberfläche. Auf dem Foto war es noch eine Eigelb-Milchmischung.

Für 8 Brötchen

150 ml Milch


250 g Weizenmehl 405
100 g Quark
1 Tüte Trocken-Hefe
50 g weißer Zucker
1 Packung Vanilin-Zucker
1/2 Tl. Salz
1 Eigelb


50 g warme Butter
100 g Rosinen


1 Eigelb

Es beginnt mit dem Erwärmen der Milch. Nebenbei werden die Rosinen gewaschen und für 10 Minuten in warmes Wasser eingeweicht. Anschließend gibt man sie in ein Sieb und lässt sie weiter abtropfen, bzw. drückt sie leicht aus.

Nun wird der Teig vermischt, in dem man alle Dinge des zweiten Rezeptteils und die noch warme Mischung des ersten Rezeptteils in der Knetmaschine gibt, die zuerst 6 Minuten auf langsamster Stufe, dann weitere zwei Minuten auf dieser Stufe mit zugefügter Butter und den Rosinen und dann 4 Minuten auf zweiter Stufe läuft. Danach wird der Teig kurz von Hand geknetet, so dass sich eine glatte Oberfläche ergibt. Nun darf er 90 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt ruhen.

Dann knetet man den Teig kurz und trennt acht gleichgroße Stücke, um daraus die Rosinenbrötchen zu formen. Die Brötchen legt man anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, deckt sie mit einem Tuch ab und wartet weitere 30 Minuten.

Nach der Wartezeit werden die Oberflächen mit dem Eigelb bepinselt, eine hitzefeste Schale mit Wasser in den Backofen gestellt und der Backofen mit den acht Teigstücken auf 200 Grad in der zweiten Stufe von unten aufgeheizt. Nach ca. 20 Minuten sollten die Brötchen fertig sein. Sie können dann auf einem Gitter abkühlen und am Besten noch warm gegessen werden!

Dieser Versuch sah zuerst vor, den Teig über Nacht gehen zu lassen. Das hatte aber bei mir nicht funktioniert. Nach zwei Stunden sah er sehr gut aus (mehr als doppelte Höhe), aber am Morgen war er zusammengesackt. Deshalb nun die 90 + 30 Minuten = zwei Stunden. Immerhin ließen sich dieses Mal die Brötchen besser formen, wenn auch nur mit leicht bemehlten Händen.

Der Teig war geschmacklich richtig, lediglich die Konsistenz war absolut misslungen. Aber Stopp! Die Dinger sind schon recht saftig, wenn auch stark buttrig. Nur wegen des zusammengesackten Teigs sind sie nicht fluffig!

Es gab noch einen Tipp, in die Teigmitte eines jeden Brötchen warme Butterstückchen zu füllen, damit der Teig saftig wird, aber das war mir dann doch zu mühsam.

Wie man die Butter nicht zu stark werden lässt, aber noch einen saftigen Teig hinbekommt, dürfte mich noch eine längere Zeit verfolgen! Aber wenn es beim nächsten Mal mit dem Aufgehen der Hefe funktioniert, ist das Rezept gelungen!