Früchte-Muffins

Diese Muffins waren speziell für einen Basar gedacht und so wurde Wert darauf gelegt, dass sie Kindern schmecken und dass es keine „Schokoladenfinger“ gibt. Damit war Schokolade oder Nougat leider raus! Das wurde aber durch Früchte und viel Süßes ausgeglichen! Wegen möglicher Allergien verzichte ich oft auf Nüsse. – Für Erwachsene gibt es noch die Rumrosinen-Muffins.

Geschmacklich wollte ich folgende Dinge einbringen: Orangengeschmack, etwas Fruchtiges zum Kauen, ganz leicht Zitrone. Oben sollte eine Deko wenigstens ein bisschen für die Optik tun. Zucker-Deko war bei meinen Tests zwar fast durchgefallen, aber ein Versuch musste noch sein! Weihnachtsgewürze sind minimal vorhanden und gehören zur Weihnachtszeit dazu, sollten die Kinder bei einer geringen Menge aber nicht stören. Für eine gute „Anfassqualität“ sind bunte Papierförmchen im Einsatz.

Für ca. 50 Mini-Muffins:
350 g Weizen-Mehl 405
2 El. weißer Zucker
1 Packung Vanilin-Zucker
1 Packung Backpulver
1 Packung Natron
1 Packung Weihnachtsgewürze
2 Tüte (6 g) Orangenschalen-Aroma
1 Tüte (6 g) Zitronenschalen-Aroma
250 g Waldfrüchte, getrocknet
1/2 Tl. Salz
120 g Mager-Quark
4 El. Agavensirup
100 ml warme Milch
2 El. Sonnenblumenöl


30 g Hagelzucker


10 g Puderzucker
2 El. Saft einer Zitrone
50 Zuckerdekos (z. B. Bienchen)

Für den Teig gibt man wie immer alles Feste aus dem ersten Rezeptteil in eine passende Schüssel und vermengt es kurz mit einem elektrischen Rührgerät. Es folgen die flüssigen Teile, wie der Agavensirup und die Milch. Das alles wird wiederum vermengt, bevor am Ende noch das Öl hinzugefügt wird und auch noch einmal vermengt wird.  Danach stellt man den Topf für 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank.

Nun füllt man den Teig zwei Drittel hoch in die Mini-Muffin-Formen und gibt abschließend den Hagelzucker oben darauf. Der Backofen wird auf 180 Grad vorgeheizt. Eine geeignete kleine Schale mit Wasser im Backofen ist inzwischen mein Standard.

Die Formen mit dem Teig werden dann auf einem Blech in der zweiten Position von unten eingehängt und die Backofentür geschlossen. Nach ca. 10 Minuten stellt man den Backofen auf 150 Grad und wartet 20 Minuten. In der Zwischenzeit mischt man den Puderzucke mit dem Zitronensaft und verquirlt ihn zu einer Zuckerglasur. Ich nutze dazu eine Gabel und eine Untertasse.

Sobald die kleinen Muffins fertig sind, gibt man mittig einen Kleks der Zuckerglasur auf die Oberfläche, setzt darauf die Zuckerdeko und drückt diese recht kräftig an, damit sie wirklich festklebt. Das macht man dann mit allen Muffins.

Nach einer weiteren halben Stunde des Abkühlens kann man sie aus der Form nehmen. Bei meinen Silikonformen geht es glücklicherweise sofort und annähernd rückstandsfrei! Dafür sind die Seiten und der Boden nicht ganz so schön gebräunt. Silikon hat Vor- und Nachteile!

Wenn die Muffins abgekühlt sind, kann man sie in Papierförmchen stellen. Dann ab zum Verzehr! Der Geschmack ist genauso, wie geplant – super!

Nachtrag zum vergrößerbaren Foto ganz oben: Die Teile sind ziemlich dunkel geworden, worauf ich das Rezept etwas geändert habe. Außerdem sieht man bei einem Muffin, dass er „geschäumt“ hat. Das tritt auf, wenn man die Deko von Anfang an mitbackt. Das andere Bienchen ist farblich daneben, weil ich es auch oben nass gemacht habe. Also aufpassen oder doch lieber Schoko-Herzchen nehmen! – Beim zweiten Versuch (Foto rechts) haben die Zuckerbienchen immer noch nicht vernünftig geklebt. Ich würde zukünftig darauf verzichten!