Apfel-Muffins


Apfel-Muffins Motiviert durch ein Apfelgeschenk und weil ich auch noch etwas Süßes als Nervennahrung für meinen Job brauchte, habe ich diese Apfel-Muffins gebacken.

Bei mir ergaben die nebenstehenden Mengen 3 x 4 x 4 Mini-Muffins.

Das erste Foto war der erste Versuch vor einem Jahr und weiter unten ist das Foto von 2012. Dort sind die Muffins etwas dunkel geworden, weil ich mit 180 Grad gute 20 Minuten gebacken hatte.

Vorsicht: Zu stark Gebackenes wird bitter!

8   Äpfel, gerieben


300 g Weizenmehl 550
100 ml warmes Wasser (siehe Text)
1 Fläschchen Rumaroma
125 g Rum-Rosinen
60 g Haselnüsse, gehackt
1 Pkg. Orangenaroma
1 Pkg. Vanilinzucker
1 Pkg. Hefepulver
1/4 Tl. Zimtpulver
1/2 Tl. Ingwerpulver
4 El. Sonnenblumenöl
80 g Zucker, braun

Beginnen kann man am Besten mit den Äpfeln, die man wäscht und schält. Nun schält man sie streifenweise, ähnlich wie man es mit Wurzeln in einem Wurzelrohkostsalat macht. Danach füllt man eine Schüssel mit den links angegebenen Dingen plus der Apfelstreifen und verrührt sie mindestens fünf Minuten mit einem Knethaken. Die Wasserzugabe sollte als letztes und in kleinen Schritten erfolgen, um die richtige Menge zu ermitteln: Der Teig darf klebrig sein, aber nicht matschig! Je mehr saftige Äpfel man nutzt, desto matschiger wird es und desto weniger Wasser braucht man.

Dann stellt man den Teig für eine halbe Stunde abgedeckt an einen warmen Ort.

Jetzt bringt man den Teig in die gewünschte Formen, sprich, man füllt die Muffinformen, die man vorher leicht eingeölt hat, bis knapp an die Kante. Anschließend wird der Backofen auf 150 Grad plus Umluft aufgeheizt. Die obligatorische kleine Schale mit Wasser findet unten ihr Plätzchen. Auch die Muffinformen mit Inhalt dürfen schon Platz nehmen. Ideal ist es auf einem Backgitter in der zweiten Halterung von unten. Bei mehreren Blechen muss man etwas variieren.

Nach 20 bis 25 Minuten, wenn die Muffins ganz leicht braun werden, nimmt man sie heraus und lässt sie noch eine Stunde abkühlen, bevor man sie (mit einem Plastiklöffel) aus der Form nimmt.

Apfelmuffins aus 2012Und wieder einmal: Lecker!

Auch bei diesem Mal fällt auf: Obwohl es reichlich viele Äpfel und diese sogar in Streifen waren, kommt der Apfelgeschmack kaum zur Geltung. Langsam gehen mir die Ideen aus. Geschmacksverstärker? Kommt nicht in Frage!
Hat jemand eine Idee für mehr Apfelgeschmack? Getrocknete Äpfel? Eine Idee für das nächste Mal!

Tipp: Wer die Oberfläche schöner und gefahrloser angebräunt bekommen möchte, überstreicht die Muffins vor dem Backen mit Eigelb. Aufpassen muss man aber trotzdem!


Variante zu Weihnachten

Apfel-MuffinsZu Weihnachten wollte ich auf den Ingwer, Rum und die Rosinen verzichten, weil ich mehr Apfelgeschmack haben wollte. Dafür gab es zusätzlich Apfelmus. Der Quark sollte es etwas “fluffiger” machen! Außerdem hatten wir schon Unmengen zu essen und deshalb wurde ursprünglich die Menge des Mehls reduziert. So gab es Teig für ca. 40 Mini-Muffins. Dass ich statt des angegebenen Mehls ein speziell gekauftes “Apfel-Mehl” (Mehl mit Apfelstücken) verwendet hatte, ist durch die nebenstehenden Zutaten bereits ausgeglichen.

300 g Weizenmehl 550
30 ml Milch
30 g Haselnüsse, gehackt
1 Pkg. Orangenaroma
1 Pkg. Vanilinzucker
1 Pkg. Backpulver
1 Msp. Zimtpulver
30 g Zucker, braun
2 El. Agavensirup
40 g Magerquark
60 g getrocknete Apfelstücke
40 g Apfelmus
(1 Msp. Chilipulver auf Wunsch)


4 El. Sonnenblumenöl
1 Pkg. Schoko-Back-Herzchen

Ich beginne mit dem Kleinschneiden der Apfelstücke. Diese sollten ca. 2 mm x 2 mm x 2mm groß sein, aber das nur als grober Anhalt!

Danach gibt man die Stücke mit den restlichen Zutaten des ersten Teils dieses Weihnachtsrezepts zusammen und vermengt es gründlich mit dem Knethaken. Anschließend darf der Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Kurz vor diesem Ende nutzt man das Öl, um die Muffin-Backformen mittels Pinsel auszustreichen, damit sich die Muffins später leichter lösen lassen. Jetzt gibt man den Teig hinein, wobei man das letzte Drittel nach oben hin in der Muffinform zur Entfaltung des Teigs frei lässt. Das ist sehr wichtig für eine optimale Form! Den Abschluss bilden die Schoko-Herzchen, die man locker flach von oben auf die Muffins legt und leicht andrückt. Ein Herzchen pro Muffin!

Der Rest ist wie im obigen Rezept: Rein in den Backofen bei zuerst 200 Grad und nach 10 Minuten wird dieser auf 150 Grad heruntergeregelt.

Mein Fehler war, dass ich einerseits zu wenig Mehl genommen habe, wodurch der Teig nicht mehr richtig bindet! Andererseits habe ich dem Teig nicht genug Luft in den Formen gelassen und so ist er oben wie ein Pilz auseinander gegangen! Dem Geschmack tut das zum Glück keinen Abbruch. Allerdings war die Bindung so schlecht, dass ich den oberen Teil sehr häufig getrennt vom unteren Teil aus der Form herausholen musste! Im nebenstehenden Rezept wurden diese Dinge bereits berücksichtigt! Ich hoffe, es funktioniert mit diesen Werten besser! Ich habe es mit einem zweiten Versuch mittels des Zimt-Apfel-Kuchens getestet!

Und wieder einmal ist es mir gelungen, optisch wenig reizvolle, dafür aber geschmacklich gute Muffins zu backen! 🙂