Vollkorn-Muffins mit PiPi


PiPi steht für Pilze und Pinienkerne, also keine Angst! 🙂 

Mein erstes „Low-Carb“-Rezept! Es ist zwar noch nicht ganz „Low“, aber schon mehr, als viele meiner anderen Rezepte. Inspiriert dazu wurde ich durch ein Buch von Prof. Dr. Thomas Kurscheid. Selbiger hat die Theorie, dass genau diese Low-Carb-Diät gesünder und anhaltender, als manch andere Diät ist. Dabei sind sogar bestimmte Fette zulässig, wie beispielsweise Omega-3, was auch von anderen als gesund bewertet wird. Wie immer gilt aber die Regel: Von nichts zu viel, also keine einseitige Ernährung, wobei auf zuckerhaltiges Essen dann doch möglichst ganz verzichtet wird.

Mein erster Versuch mit dieser Art von Ernährung sind kleine Muffins, die dieses Mal nicht süß abgeschmeckt sind, sondern mit Gemüse, Feta und Schinkenwürfeln schmackhaft gemacht wurden. Natürlich sind außerdem noch Gewürze mit dabei. Wenn es niemand isst, weil es nicht schmeckt, kann man es lieber gleich lassen und das Geld sparen!

Für 24 Muffins braucht man Folgendes:

80 g eingelegte getrocknete Tomaten
80 g eingelegte Champignons
150 g Feta
1/2 Spitzpaprika
1 Bund Petersilie  


100 g Weizenmehl 550
150 g Vollkorn-Weizenmehl
170 + 30 ml Milch
1 Tl. Salz
1 El. Agavensirup
1 Pkg. Backpulver


1/2 Zucchini
2 Charlotten
3 Knoblauchzehen
20 g Kräuterbutter


80 g gewürfelter Schinken
80 g Dosenmais
1/4 Tl. Salz
1 Tl. schwarzer Pfeffer
1 Tl Cayennepfeffer
1 Tl. Basilikum, getrocknet
1 Tl. Oregano, getrocknet
1 Tl. Petersilie, getrocknet


50 g Pinienkerne
10 g schwarzer Sesam

1) Zuerst lässt man die eingelegten Tomaten und Pilze über Nacht abtropfen. Am Tag darauf werden sie in kleine Stücke geschnitten, ähnlich der Größe der Schinkenwürfeln. Nun wäscht man die Petersilie und den Spitzpaprika und schneidet dies ebenfalls klein. Auch der Feta wird noch klein geschnitten und landet, wie alles bisherige auch, in einer großen Schüssel.

2) Dann macht man den Teig mittels Weizenmehl, Milch, Salz, Agavensirup und Backpulver. Er darf anschließend mindestens 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank stehen.

3) Nun schneidet man vom gewaschenen Zucchini 12 Scheiben ab, halbiert sie und gibt sie mit der Kräuterbutter, den klein geschnittenen Charlotten und Zwiebeln in eine Pfanne, wo man sie leicht bräunt. Dabei sollte nichts anbrennen!

4) In das Gemisch aus Tomaten, Champignons, Feta, Spitzpaprika und Petersilie gibt man nun den Schinken und den abgetropften Dosenmais. Nun vermengt man es ordentlich. Dann kann alles mit Basilikum, Oregano, Pfeffer, Cayennepfeffer und Salz abgeschmeckt werden.

Wenn der Teig aufgegangen ist, knetet man ihn noch einmal durch. Er sollte etwas matschig sein, damit er sich später mit den anderen Zutaten gut vermischt. Dazu darf man noch ein wenig Milch geben, falls nötig. Personen mit weniger Kraft dürfen zum Vermischen gerne den Mixer nutzen. Danach füllt man die eingeölten Mini-Muffinformen zu ungefähr einem Viertel mit diesem Teig. Der Boden sollte unbedingt gut bedeckt sein! Darauf gibt man nun das Gemisch aus der Schüssel, so dass darauf noch eine dünne Schicht Teig Platz hat. Also grob: unten 1/4 Teig, dann 2/4 Füllung und oben wieder 1/4 Teig. Dabei sollte die Oberfläche des Muffins ein paar Millimeter unterhalb der Form enden!

Die Zucchinischeiben werden mit etwas Zwiebeln und Knoblauch aus der Pfanne kurz vor dem Einschieben der Muffins in den Backofen auf eine Muffinhälfte gelegt. Auf die restliche Muffinoberfläche gibt man noch den Sesamsamen und die Pinienkerne, die leicht einsinken sollten. Zur Not drückt man sie etwas an.

Nun können die Minimuffins 10 Minuten bei 200 Grad in der unteren Hälfte des Backofens platziert werden. Danach gibt es für weitere 20 – 25 Minuten noch 150 Grad, bis die Muffins eine schöne gold-braune Farbe haben. Dann hinaus aus dem Backofen und wenn alles abgekühlt ist, darf man sie aus den Formen nehmen und probieren!

Topp oder Flopp? Das liegt an jedem selber!

Auf jeden Fall nicht an etwas Süßes denken, sonst ist man enttäuscht!

Meinen Kollegen hatte es jedenfalls besser geschmeckt, als mir! 😕