HiFi-Knackies


“HiFi” steht für “high fibre”, also ballaststoffreich und “Knacki” steht für einen knackigen Snack. Im Originalrezept war es ein Knäckebrot. Die Abbildung im Buch hatte trotz des etwas langweiligen Knäckebrots so lecker ausgesehen, dass ich es als mein zweites LowCarb-Rezept ausprobiert hatte. Mein Foto ist leider nicht ganz so gut geworden. Aber das muss man ja auch nicht essen! 🙂 

Hier die Zutaten und die Zubereitung:

50 g Leinsamen, goldgelb
10 g Flohsamenschalen           


20 g Chiasamen
10 g Mohnsamen
10 g Sesamsamen
10 g Hanfsamen, geschält
20 g Kokosraspel
1/2 Tl. Salz
1 Tl. Cayennepfeffer
150 ml warmes Wasser


15 g Kokosöl (Bio)

Die Leinsamen und Flohsamenschalen werden mit einer Maschine grob gemahlen. Dann die Chia-, Mohn-, Sesam und Hanfsamen, sowie Kokosraspel, Salz und Cayennepfeffer dazugeben und vermengen. Das warme Wasser zugeben, noch einmal vermengen und dann 10 Minuten aufquellen lassen.

Anschließend knetet man das Kokosöl darunter. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gibt man die Teigmasse, deckt sie mit Frischhaltefolie ab und rollt den Teig sehr dünn aus, wobei man 1 – 2 cm am Rand frei lässt. Zwischendurch wird der Backofen auf 160 Grad vorgeheizt. Mit einem Pizzaroller drückt man nun tiefe Rillen in den Teig, an denen er später brechen soll. Dabei haben die Streifen ca. 2 cm Breite und ca. 8 cm Länge. Nun wird die Folie wieder entfernt.

Man gibt den Teig in den Backofen, in die zweite Aufnahme von unten und wartet 40 Minuten, bis der Teig goldgelb gebacken ist. Dabei hält ein Holzlöffel die Backofentür einen kleinen Spalt offen.

Anschließend wird der Backofen ausgeschaltet und nach weiteren 30 Minuten werden die knackigen Chips herausgenommen. Nun kann man sie an den vorbereiteten Stellen brechen. Bei mir gab es allerdings zu weiche Chips, weil diese auf dem Backpapier im Öl gebadet hatten. Empfehlung: Nach 30 Minuten Backzeit legt man die Chips auf einen Rost und macht mit 15 Minuten bei 160 Gad weiter, bevor es mit den 30 Minuten “Auszeit” weitergeht.

Wenn alles wirklich ausgekühlt ist, gibt man die Chips in eine verschließbare Dose oder ist sie sofort auf! 😀 

Geschmack: Ich brauche noch etwas Zeit, um mich vom süßen Essen zu entwöhnen, aber das wird schon noch! Man muss nur einen ordentlichen Geschmack in das gesunde Essen bekommen! Das ist bei Knäckebrot & Co generell schwierig!


40 g Kokosraspel
50 g Leinsamen, goldgelb
10 g Flohsamenschalen          


20 g Chiasamen
20 g Mohnsamen
10 g Sesamsamen, gelb
10 g Sesamsamen, schwarz
10 g Hanfsamen, geschält
1 Tl. Salz, gestrichen
1/2 Tl. Chiliflocken (optional)
150 ml warmes Wasser
10 g Kokosöl (Bio)

Mein total leckeres Chili-Kokos-Topping hat mich zu einem Rezept für ähnlich schmeckende Chips veranlasst. Links stehen die Zutaten. Hier nur der Hinweis, dass als erstes die Kokosflocken in der Pfanne gelbbraun gebraten werden. Während diese etwas abkühlen, geht es wie oben, mit dem groben Mahlen  der Leinsamen und Flohsamenschalen weiter (Teil 1).

Man vermischt nun die Kokosflocken mit den Samen aus Teil 1 und kann dann das leicht harte Kokosöl in die noch warme Pfanne geben.

Die Teile des zweiten Teils gibt man zu den Teilen des ersten Teils und kippt das flüssige Kokosöl mit hinein. Nach einem weiteren Vermengen lässt man alles 15 Minuten ruhen. Der nun entstandene Teig wird wie oben ausgerollt, abgedeckt und eingeschnitten. Dieses Mal sind die Stücke 2 x 5 cm groß. Die Folie wird entfernt und das Backblech mit dem Teig landet im Backofen bei 200 Grad. Nach 10 Minuten geht es für 40 Minuten bei 150 Grad weiter.

Damit das Öl auf den Chips noch etwas reduziert wird, wickle ich die eingeschnittene Teigplatte in Küchenpapier ein und lasse sie über Nacht darin. Danach kann man sie dann teilen.

Der Geschmack kommt fast an gute gekaufte Chips heran und ist vermutlich gesünder!