Pfannenpizza (nicht nachmachen!)

Ich hatte Dosenfleisch gekauft, weil ich in der Virenzeit 2020 doch etwas beeinflusst wurde und in diesem Punkt auf „hamstern“ geschaltet hatte. (Bei Toilettenpapier ist mir das aber nicht passiert! smile ) Meine asiatische Frau kennt Dosenfleisch nicht und wollte es auch nicht kennenlernen, so dass ich mir eine Verwendung nur für mich ausdenken musste. Das war dann der Belag für eine Pizza! Leider hatten wir keinen Pizzakäse mehr an diesem Sonntag, aber in der größten Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot, sprich, die Pizza schmeckt auch ohne Käse! Es wurden alle im Haus vorhandenen möglichen Zutaten gesichtet und so kam es zu der folgenden Pizza. Dass die Zubereitung in der Pfanne stattfinden soll, war nur dazu da, um es interessanter zu machen. Backofen kann doch jeder!

200 g Weizenmehl 550
1 Pkg. Trockenhefe
80 ml warme Milch
1 Tl. Salz
1 El. Agavendicksaft
1 Tl. Thymian, getrocknet
1 Tl. Petersilie, getrocknet
1 Tl. Basilikum, getrocknet
2 Tl. Oregano, getrocknet
1 El. Olivenöl


150 g gut gewürzte Salami
8 Mini-Tomaten
4 Snackpaprikas
80 g Dosenmais
200 g Dosenfleisch
100 ml Pizza-Tomaten- oder Chilisoße

Der Teig wird aus den Zutaten des ersten Rezeptteils hergestellt. Diese werden rund fünf Minuten mit dem Knethaken vermengt (Flüssiges zum Schluss) und 30 Minuten bedeckt bei ca. 30 Grad warm weggestellt.

Mit den Zutaten des zweiten Rezeptteils kann man in der Zwischenzeit weitermachen, indem man die Paprikas und die Mini-Tomaten wäscht. Die Tomaten werden halbiert und die Paprikas in ca. 5 mm dicke Streifen geschnitten. Der Dosenmais kann jetzt etwas abtropfen. Die Salami wird zuerst in Scheiben geschnitten und diese dann noch so klein geschnitten, dass sie problemlos in den Mund passen!

Nachdem der Teig aufgegangen ist, macht rollt daraus den Pizzaboden, der genau in die Pfanne passt. Die beschichtete Pfanne wird ganz leicht mit Olivenöl eingestrichen und dann der Teig hineingelegt. Deckel drauf und weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur warten.

Nun darf die Pfanne für zwei Minuten auf größter Hitze „befeuert“ werden, bevor man den Herd wieder ausschaltet. Der Pizzaboden wird vorsichtig gewendet, so dass die vorgebackene Oberfläche oben ist. Jetzt wird diese Oberfläche mit der Tomatensoße bestrichen werden, wobei man gut einen Zentimeter am Rand Platz lässt. Auf die Soße streut man das Fleisch und belegt es dann mit den Salamistückchen, den Paprikastreifen und den halben Mini-Tomaten. Als Abschluss wird noch der Mais darüber verteilt. Wenn man hätte, könnte man nun noch etwas Pizzakäse darauf legen.

Der Deckel findet nun wieder seinen Platz auf der Pfanne und diese wird bei Stufe 2 von 9 für ca. 10 Minuten gebacken. Der Bräunungsgrad des Bodens gibt an, wann die Pizza vom Herd zu nehmen ist.

Und wie schmeckt nun meine erste Pfannenpizza?

Nun kommt es zur Warnung, dieses Rezept nicht nachzumachen!

Zeiten und Mengen passen nicht zusammen und ich mag es nicht weiter testen, bis ich zur leckeren Pizza komme! Auch fehlt immer wieder die genaue Angabe von Zeiten und Hitzegraden, sowie die Angabe, ob es sich um einen Gasherd oder einen Elektroherd handelt.

Hintergund des Ganzen ist, dass ich trotz Tests mit verschiedenen Zeiten eine Pizza erhalten hatte, wo der Teig noch teilweise weich und andererseits schwarz war. Ich glaube, dass man Pizza in der Bratpfanne herstellen kann, aber ich breche hier ab und nehme lieber wieder meinen Backofen dafür.

Das Dosenfleisch ist auch nicht der Bringer! Ich würde es nur für Suppen einsetzen, da es durch das Einlegen einen sehr speziellen Geschmack hat, den ich auf Pizza nicht mag. Essen konnte ich sie trotzdem, weil ich eine recht scharfe Salami genutzt hatte, die den Geschmack des Dosenfleisches übertönt.

Also meine Empfehlung:

Wer bereits schmackhafte Pizzen im Backofen hergestellt hat, sollte dabei bleiben!