Paprika, gefüllt


Gefüllter SpitzpaprikaDieses Rezept war ein sehr wichtiger Test für die Auswahl meiner Chilisorten in 2018. Meine ganz persönliche Feststellung:

Es ist mir kaum möglich den Eigengeschmack des verwendeten Paprika, oder wie hier des Chili, herauszuschmecken!

Insofern sind zumindest für mich nur Größe, Form und Schärfe für die Auswahl bei der Verwendung eines Chili interessant! Das tut aber dem guten Geschmack des abgebildeten Leckerlies keinen Abbruch und sollte unbedingt mal getestet werden!

Durch die Mitwirkung meiner Frau ist die Füllung nach “thailändischer Art” geraten und die Mengenangaben der Zutaten mussten nachträglich geschätzt werden.

1 Spitzpaprika oder vergleichbaren Chili
50 g Gehacktes, nicht gewürzt
2 El. Tomatenketchup
1 El. Sojasauce, salzig
1 El. Chilisauce
1 Schalotte
2 Zweige Petersilie, glatt
5 Schnittlauchröhren
20 g Erbsen (auf Wunsch)
20 g Mais (optional)
1 Tl. Salz
1 Tl. Zucker
1 Tl. Pfeffer (optional)
1 Tl. Cayennepfeffer (optional)

Der Backofen wird auf 200 Grad mit Umluft eingestellt und die kleingeschnittene Schalotte in einem Topf leicht gedünstet. Dann gibt man das Gehackte hinzu und brät es nur leicht an. Dabei gibt man dann auch die anderen Rezeptzutaten bis auf den Paprika hinzu, wobei natürlich alles vorher gewaschen wurde und Dinge, wie Schnittlauch und Petersilie, kleingeschnitten wurden. Hier kann man mittels Ketchup, Chilisoße, Salz, Zucker oder der optionalen Dinge die eigenen Geschmackswünsche einbringen.

Gefüllter PaprikaNach ca. 5 Minuten füllt man das Gemisch in den gewaschenen, oben geöffneten, von Samen befreiten, Spitzpaprika hinein und legt diesen auf eine Alufolie / Aluschale mittig im Backofen. Wir haben lange Holzspieße genutzt, damit die Öffnung nicht zu flach liegt und alles herausfällt.

Im Backofen bleibt der gefüllte Paprika 10 bis 15 Minuten liegen. Wenn die Haut braun oder extrem runzelig wird, muss er herausgenommen werden. Das oberste Foto zeigt den “Idealzustand” recht gut.

Das war’s auch schon! Da die Füllung recht geschmacksintensiv ist, bietet sich als Beilage eines meiner Brote an. Meine Empfehlung: ein Fladenbrot.

Auch wenn dieses Rezept nur aus dem Grund entstanden ist, meine Chiliplanung für 2018 zu korrigieren, so kann man trotzdem sagen:

Es hat sich gelohnt!