Mini-Pizza, eckig


Mini-Pizza 2 Mini-Pizza 2Statt der ewigen Süßigkeiten wollte ich meinen Kollegen und mir mal wieder etwas “Wert-Volles” anbieten. Außerdem musste die “alte” Chilisoße Verwendung finden, bevor sie Schimmel ansetzte. Somit blieb mir wieder meine leckere Mini-Pizza! Dieses Mal wurde auf das aufwändige Ausstechen der runden Formen verzichtet. Außerdem sollten es wieder zwei Sorten werden: Salami und Schinken.

Als Soßen gab es einmal die scharfe Chili-Tomatensoße und zum Anderen die süß/saure und wenig scharfe Tomatensoße genutzt, um es unserem jugendlichen Besuch schmackhafter zu machen. Von der Pizza-Tomatensoße hatte ich leider keine Reste mehr.

Für ca. 30 Mini-Pizzen:
300 g Weizenmehl 550
1 Pkg. Trockenhefe
150 ml Milch
1 Tl. Salz, leicht gehäuft
3 El. Agavendicksaft
1 El. Thymian, getrocknet
2 El. Oregano, getrocknet
2 El. Olivenöl


150 g Schinkenwürfel
150 g dünne Salamis
1 kl. Dose Ananasstücke
1/2 Dose Lychees
200 g geschnittenen Pizzakäse
20 Mini-Tomaten
1/2 rote Paprika
20 Chilis, klein
1 kleines Glas grüner Pfeffer, eingelegt
50 ml Chili-Tomatensoße
50 ml süß/saure Tomatensoße

Teig ist wie immer kein Problem für mich, auch wenn ich dieses Mal zuerst zu wenig und dann etwas zu viel Salz genommen hatte. Die Angabe im Rezept ist aber ok. – Der Teig wird also aus den Zutaten des obersten Rezeptteils in einer Schüssel mittels Knethaken vermengt und anschließend für eine halbe Stunde abgedeckt bei gut 30 Grad stehen gelassen.

Jetzt hat man Zeit zum Schneiden der diversen Zutaten. Die Salamis schneidet man in 5 mm dicke Scheibchen, die Paprika in ca. 1 x 1 cm große Stückchen, den Schafskäse in 2 x 2 cm große Stückchen, die Chilis in möglichst winzige Stückchen und die Lychees werden geviertelt.

Nach den 30 Minuten nehme ich mir die erste Hälfte des Teigs, knete sie kräftig mit beiden Händen und rolle den Teig ungefähr 3 mm dick auf etwas Mehl aus. Dann lege ich ihn vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Nun streicht man einen Teelöffel oder mit einem Backspachtel die Chili-Tomatensoße flach darauf aus. Genauso wird mit dem zweiten Teil des Teigs verfahren, nur dass die süß/saure Tomatensoße genutzt wird. Nun geht es mit dem ersten Teigstück weiter.

Salami-Belag:

Auf die Chili-Soße werden die Salamischeibchen, die Schafskäsewürfel, die Paprika- und die Ananasstückchen locker verteilt. Je nach Wunsch verteilt man die winzigen Chilistücke noch über den Teig. Die Hälfte des Pizzakäses verhindert ein Verrutschen der Auflagen und mindert die Chilischärfe, wie auch der Schafskäse.

Schinkenwürfel-Belag:
Auf die süß/saure Tomatensoße werden die Schinkenwürfel, Tomaten und Lycheestücke verteilt. Dann folgt noch der restliche Pizzakäse und auf Wunsch einige grüne Pfefferkörner sorgen für mehr Geschmack.

Danach geht es für die Pizzen in mit 200 Grad Umluft geheizten Backofen in die unterste Etage. Nun wird die Hitze auf 150 Grad und der Backofen auf Unterhitze mit Umluft gestellt. Beides sorgt dafür, dass der Boden trotz des superdicken Belags eine Chance bekommt, fest zu werden!

Wie immer ist eine Schale Wasser im Backofen zu finden, um dem Austrocknen des Teigs vorzubeugen. Nach 20 Minuten sieht man sich den Teig und den Pizzakäse an, aber bei mir hat es weitere 10 Minuten gedauert, bis ich einigermaßen zufrieden war.

Nach dem Abkühlen wurde schnell klar: Die Schinkenpizza ist wieder einmal nicht der Renner. Irgendwie passte der Geschmack nicht. Ich werde zukünftig auf geräucherten Schinken als Auflage verzichten!

Die scharfe Variante mit den Salamis war deutlich besser! Der Schafskäse ist vielleicht etwas zu viel des Guten, aber die Ananas passt sehr gut!

Eckig wurde die Pizza erst, als ich sie für meine Kollegen in mundgerechte Stücke geschnitten hatte! smiley

Ein paar Worte noch zu den anderen Zutaten: Die Lychees waren gar nicht schlecht, aber nicht perfekt. Die Tomaten haben die Hitze unbeschadet überstanden und sind nicht geplatzt!

Auch dieses Mal war die Salamipizza extrem lecker!

Veröffentlicht habe ich diese Varianten, um zu einem “wilden Herumprobieren” zu motivieren!