Grissini für zwei

Um abends nicht immer das ungesunde Süße zu inhalieren, wurde hier versucht, Wert auf etwas Gesünderes zu legen. Da es aber sehr gut schmeckt, liegt der Verdacht nahe, dass es nicht wesentlich gesünder, als das Zuckerzeugs ist! Tipp: Wenn man die Menge mit einer anderen Person teilt, ist es nur halb so ungesund! laughing

Das Rezept sollte für gut 20 Stangen langen.

 

70 g Chili-Salami
200 g Weizenmehl 550
100 g Weizen-Vollkornmehl
1 Tl. Salz
1 Pkg. Trockenhefe
120 ml Wasser
120 ml Milch
1 El. Agavensirup
1 Tl. Basilikum, getrocknet
1/2 Tl. Cayennepfeffer
1/2 Tl. Thymian, getrocknet
1 Tl. Oregano, getrocknet
1 El. Olivenöl


80 ml Pesto


30 ml Milch
20 g Sesam, hell
10g Sesam, dunkel

Die Zutaten sind fast schon typisch für einen Teig mit Weizenmehl, wenn man auf die optionale scharfe Wurst verzichtet. Diese wurde beim ersten Mal mit einem Mixer fast püriert und beim zweiten Mal mit einem Messer sehr klein geschnitten

dann zu den folgenden Zutaten dazu gegeben. So vermischt man nun alles aus dem ersten Rezeptteil und knetet es ca. 5 Minuten mit einem Knethaken, bis der Teig nicht mehr so stark klebt. Diesen dann eine Stunde bei 30 bis 40 Grad abgedeckt stehen lassen.

Anschließend noch einmal kneten. Von Hand wäre es besser, mit dem Knethaken ist es einfacher. Danach rollt man den Teig rechteckig aus, so dass eine Seite ungefähr 30 cm Länge hat. Die Dicke sollte knappe 5 mm betragen.

Nun wird der äußere Rand oben und unten 2 – 3 cm breit mit Wasser eingepinselt. Danach bestreicht man die restliche Teigoberfläche flach mit dem selbstgemachten Basilikum-Pesto (oder dem geschmackvollen Paprika-Pesto). Mit einem Messer oder Pizzaroller schneidet man nun gut 1 cm breite Streifen, die dann die vorher genannten 30 cm Länge haben. Auf dem Foto waren die Streifen zu breit und zu kurz – ist aber nicht wirklich wichtig! 🙂

Wenn alles geschnitten ist, nimmt man den ersten Streifen, knickt ihn auf halber Länge und klappt beide Hälften zusammen. Am oberen und unteren Ende fasst man die Streifen  mit beiden Händen an und verdreht sie in sich, bis Windung an Windung liegt. So legt man sie nun auf ein Backpapier, welches auf dem Backblech liegt. Das wiederholt man für alle Teigstreifen.

Weil meine Frau gerne Sesam mag, gibt es noch die Dinge aus dem dritten Teil: Die Stangen werden mit Milch bepinselt und mit einer Mischung aus dunkler und heller Sesamsaat bestreut. Weil das Basilikum-Pesto recht geschmacksneutral war, wurde noch Cayennepfeffer als Letztes auf die Oberflächen gestreut. Beim Paprika-Pesto war das nicht mehr nötig.

Der Backofen wird auf 200 Grad mit Umluft vorgeheizt und wenn die Temperatur erreicht ist, hängt man das Backblech mit den Stangen in die zweite Aufhängung von unten ein. Nach rund 15 Minuten sollten die Stangen eine leichte Bräune haben und dürfen aus dem Backofen entnommen werden.

Für einen ersten Versuch mit Grissinis war es sogar recht gut geworden. Nur das Pesto kann noch zulegen!

Hier die Paprika-Pesto-Grissinis – jedes ein Unikat! smile

Jetzt muss ich nur noch herausbekommen, wie man sie möglichst knusprig hinbekommt und entsprechend aufbewahrt!