Chilistangen 2


Chilistangen zweiter Versuch Ich wollte etwas backen, was bisher in unserer Gemeinde noch niemand gebacken hat, aber trotzdem schmeckt. Und es sollte als Snack für eine Feier im September brauchbar sein. Da meine Frau und ich inzwischen für scharfes Essen bekannt sind, kam mir die Idee, Chilis zu verwenden. Mit Chips und Kugeln hatte ich keine guten Erfahrungen. So blieben nur die Stangen, wenn auch verdreht.

300 g Weizenmehl 550
3 El. Chiliöl
100 ml warmes Wasser
1 Pkg. Trocken-Hefe
1/4 Tl. gemahlene Chiliflocken
1 Tl. Salz
1 Tl. Honig
1/2 Tl. gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 Tl. Cayenne-Pfeffer
2 Tl. Paprikapulver
4 Tl. Oregano, gerebelt
4 Tl. Thymian, gerebelt
4 El. scharfer Lieblingsketchup

Es beginnt wieder damit, alle Zutaten, bis auf das Wasser und das Öl, in einem Topf zu vermischen. Dann gibt man das Wasser hinzu, bis der Teig noch nicht matschig wirkt, aber komplett gebunden ist. Darauf folgt das Öl. Nach fünf Minuten mit dem Knethaken lässt man den Teig in möglichst warmer Umgebung für 30 Minuten ruhen.

In der Zwischenzeit bereitet man zwei Backbleche vor, in dem man sie mit Backpapier auslegt. Außerdem kann man schon ein Brett zum Teigausrollen bereit machen und es leicht mit Mehl bestäuben.

Anschließend knetet man den Teig einmal kräftig durch, rollt ihn ca. 0,5 cm dick aus und schneidet Streifen ca. 3 cm breit und 10 cm lang. Jetzt kann der Backofen auf 200 Grad vorgeheizt werden.

Weiter geht es mit den soeben geschnittenen Teigstücken, die jetzt einzeln in beide Hände genommen und verdreht und auf das Backpapier gelegt werden (siehe Foto). Wenn alle Teigstücke auf den Blechen liegen, kommen die Bleche bei 180 Grad Umluft für 20 Minuten in den Ofen. Nach 10 Minuten werden allerdings die Backbleche getauscht, um möglichst gleiche Ergebnisse zu erhalten.

Sicherlich können solche Knabbereien besser aussehen und wenn man es hinbekommt, kann der Teig noch dünner sein bei kürzerer Backzeit. Aber auch jetzt habe ich das Gefühl, dass dieser selbstgemachte Knabberkram gesünder ist, als gekaufte Produkte. Am Aussehen und am Geschmack lässt sich sicherlich noch feilen. Von daher reicht es nicht so ganz für die Feier.

Aber eines kann man sagen:

Scharfe Sache!