Fladenbrötchen, eckig


PitaDa ich fünf Tage im Geschäft ein Fladenbrot haben möchte, was am Rand nicht ausgetrocknet ist, habe ich mir die Stücke kurz vor dem Backen zurecht geschnitten. Würde man das Brot erst nach dem Backen schneiden, hat man je nach Lagerzeit harte Kanten. Die recht große Menge Teig ist durch ein paar Stücke entstanden, die ich an Kollegen verschenken wollte.

300 g Weizenmehl 1050
300 g Weizenmehl 550
2 Pkg. Dauer-Hefe
1 Tl. Salz (leicht gehäuft)
1 El. Agavensirup
350 ml warmes Wasser
1 El. Thymianblätter, getrocknet
1 El. Rosmarinblätter, getrocknet
2 El. Petersilienblätter, getrocknet
2 El. Oreganoblätter, getrocknet
1/4 Tl. Pfeffer, schwarz, gemahlen
1 El. Olivenöl                


4 El. Olivenöl
2      Eigelb
4 Tl. Sesam
2 Tl. Mohnsamen
4 Tl. Oreganoblätter, getrocknet
4 Tl. grobes Salz

Für ca. 18 rechteckige Stücke habe ich nebenstehende Zutaten genutzt. Das Ergebnis ist auf dem Foto zu sehen.

Die Zubereitung ist die gleiche, wie beim runden Fladenbrot:

Die Dinge des ersten Rezeptteils werden in einer Schüssel mit einer Knetmaschine in ca. 5 Minuten zu einem Teig vermischt. Dieser wird abgedeckt und für dreißig Minuten bei 30 Grad im Backofen platziert.

Dann nimmt man sich eine Unterlage (Brett o. ä.), auf der man den Teig möglichst rechteckig ausrollen kann und bestäubt ihn mit Mehl. Jetzt nimmt man den Teig aus der Schüssel, legt ihn auf die Arbeitsfläche und knetet ihn durch. Dann wird er ungefähr zwei Zentimeter dick ausgerollt und in ungefähr 4 x 8 cm große Stücke geteilt. Diese legt man auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech und sticht mit einem eingeölten Zahnstocher (o. ä.) viele Löcher von oben in die Stücke hinein. Inzwischen heizt man den Herd auf 220 Grad auf. 

Aus dem zweiten Rezeptteil gibt man Öl und Eigelb zusammen und verrührt es gut. Diese Mischung streicht man großzügig mit einem Pinsel oben und seitlich auf die Stücke und verteilt danach Sesam, Mohn, Oregano und Salz auf die klebrige Oberfläche.

Die Temperatur im Backofen sollte man jetzt auf 180 Grad senken, denn es kommt das Backblech mit Inhalt hinein und sollte darin verweilen, bis die Oberfläche der Brötchen goldig schimmert (ca. 20 Minuten). Auf dem Foto rechts ist eine etwas schmalere Variante zu sehen (Fingerfood 🙂 ), bei der ich auf das grobe Salz verzichtet hatte und den Teig minimal salziger gemacht hatte.

Die rechteckige Form ist zwar ungewöhnlich, aber genauso lecker, kann gut belegt werden und trocknet nicht so schnell aus!

Dazu empfehle ich Kräuterbutter und / oder Auflage, wie Salami, Käse oder einen Quarkaufstrich.