Baby-Vollkorn-Pita


Baby-Vollkorn-Pita Baby-Vollkorn-Pita Zuerst gibt man beide Mehlsorten, die Hefe, das Salz, den Honig, das Öl, das Wasser und die eben geschnittenen Kräuter in eine große Schüssel und knetet alles mittels eines Rührgeräts fünf Minuten lang durch, so dass der Teig glatt aussieht. Anschließend lässt man ihn etwa eine Stunde an einem warmen Ort abgedeckt ruhen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

250 g Weizenmehl 405
150 g Weizenmehl 1050
2 Pkg. Trocken-Hefe
1 Tl. Salz
1 Tl. Honig
250 ml Wasser
1 El. Olivenöl
diverse Gewürze + Kräuter laut Text

Als Nächstes werden die kleinen Probierpitas hergestellt. Dazu nimmt man eine mit Mehl eingestäubte Unterlage, knetet den Teig von Hand kräftig durch und macht ihn anschließend mit einer Nudelrolle platt. Ich habe dabei eine Dicke von etwa 1,5 cm gewählt. Da ich keine passende Backform für die kleinen Pitas hatte, habe ich ein Trinkglas genommen, dessen Rand leicht eingeölt und 16 mal in den flachen Teig eingedrückt. Vielleicht gehen auch Muffinformen. – Es hat sich als gut erwiesen immer nur wenige Pitas auszustechen und gleich auf das mit Backpapier vorbereitete Backblech zu geben. Für die “Übertragung” auf das Backblech habe ich einen Tortenheber benutzt.

Die Teigreste vom Ausstechen habe ich noch einmal durchgeknetet und dann handgroße Brötchen daraus gemacht. Diese wurden aus Platzmangel auf ein anderes Backblech gelegt. Zusätzlich hatte ich noch einen daumendicken und ca. 30cm langen Teigstrang geknetet, mit dem ich mein erstes Brezel geformt habe. An den Berührungspunkten des Teigs innerhalb des Brezels wurde der Teig mittels Wasser leicht zusammengeklebt.

Nun auf zur Verzierung! Dazu wurden die Oberflächen der Pitas leicht mit Milch eingepinselt (Ei geht auch). Für die Verzierung habe ich folgende Dinge verwendet:
Koriandersamen, Sesam, grobes Salz, Kreuzümmel, Anis, rosa Pfeffer, Szechuanpfeffer, Safran, Flohsamen, klein geschnittene Peperoni, dessen Samen und ein Kräutergemisch aus Thymian, Rosmarin und Oregano. Vergessen hatte ich Mohn.

Das Pita-Blech wurde in die zweite Halterung von unten eingehängt, während das Blech mit den Brötchen und dem Brezel oberhalb mit ca. 15cm Abstand befestigt wurden. Bei 150 Grad habe ich alles eine Stunde backen lassen, aber immer wieder gefühlt, ob die Sachen nicht zu hart werden. Eine feuerfeste Schüssel mit Wasser im Backofen ist bei mir schon obligatorisch.

Der Geschmack des Teigs war generell ok, auch wenn Vollkornmehl nicht gerade typischerweise für Pitas genutzt wird und somit nicht nach Pita schmeckt. Um dem Geschmack nahe zu kommen, empfehle ich Sesam, Koriander und wenig Kümmel. Eine knusprigere Oberfläche ließe sich durch mehr Oberhitze oder eventuell auch durch Einpinseln mit Eigelb kurz vor dem Backen erreichen.

Der Geschmack einer Verzierung hat mich sehr verwundert. Während ich beim Peperoni schneiden dünne Gummihandschuhe trage, damit meine Haut nicht wegbrennt, war trotz reichlichem Belag kaum Schärfe zu spüren! – Der Peperonisamen war wenigstens etwas zu spüren. – Der süßliche rosa Pfeffer aus Brasilien war schon ohne Teig lecker, wenn auch gewöhnungsbedürftig! – Da ich Koriander in kleinen Mengen mag, hat mir auch das Korianderbrötchen geschmeckt. – Safran war zu wenig und daher im Geschmack zu schwach. – Das grobe Salz hatte sich in der Milch aufgelöst. – Alle anderen Dinge waren so, wie ich es erwartet habe. Die Vorbehalte zu Kümmel bleiben und die restlichen Gewürze boten nichts Überraschendes.