Pita-Snack

Ich hatte Appetit auf ein lockeres Brot in Kleinformat als abendlichen Snack. Und zum „Brotbrechen“ (als „Oblate“) sollte es auch gut geeignet sein. Also ein Brot mit etwas Eigengeschmack und nicht zu langweilig. Aber nicht mein Lieblingsbrot! Da fiel mir Pita ein. Da gab es zwar schon meine eckigen Fladenbrötchen, die ich liebend gerne esse, aber die waren mir dieses Mal zu groß. So sollten es mundfertige Pitas mit 1 cm Dicke werden, die man einfach von oben mit Wurst, Schinken oder Quark „beladen“ kann, ohne sie schneiden zu müssen.

100 g Dinkel-Vollkornmehl
100 g Weizenmehl 550
1 Pkg. Dauer-Hefe
1 Tl. Salz (gestrichen)
1 El. Agavensirup
100 ml warmes Wasser
1 Tl. Thymianblätter, getrocknet
1 Tl. Rosmarinblätter, getrocknet
2 Tl. Petersilienblätter, getrocknet
1 Tl. Oreganoblätter, getrocknet
2 Tl. Schwarzkümmelsamen
1/2 Tl. Cayennepfeffer
1/4 Tl. Cardamompulver
1/4 Tl. Pfeffer, bunt, gemahlen
1 El. Olivenöl


2 El. Olivenöl
1      Eigelb
2 Tl. Sesam, hell
2 Tl. Sesam, dunkel
2 Tl. Mohnsamen
4 Tl. Schwarzkümmelsamen
1 Tl. grobes Salz

Die Zubereitung ist ähnlich zum großen Fladenbrot:

Die Dinge des ersten Rezeptteils werden in einer Schüssel mit einer Knetmaschine in ca. 5 Minuten zu einem Teig vermischt. Dieser wird abgedeckt und für dreißig Minuten bei gut 30 Grad im Backofen platziert.

Dann nimmt man sich eine Unterlage (Brett o. ä.), auf der man den Teig möglichst gut ausrollen kann und bestäubt sie mit Mehl. Jetzt nimmt man den Teig aus der Schüssel, legt ihn auf die Arbeitsfläche und knetet ihn durch. Danach wird er knapp 0,5 cm dick ausgerollt und man sticht mit einem eingeölten Zahnstocher (o. ä.) viele Löcher von oben in die Stücke hinein. Nun wird er in ca. 5 cm breite Streifen und ca. 5 cm breite Stückchen geschnitten. Diese legt man dicht zusammen auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech und heizt den Herd (ohne Backblech) auf 220 Grad auf.

Aus dem zweiten Rezeptteil gibt man Öl und Eigelb zusammen und verrührt es gut. Diese Mischung streicht man großzügig mit einem Pinsel oben auf die Stücke und verteilt danach die trockenen Bestandteile des zweiten Rezeptteils auf die klebrige Oberfläche, wobei es geschickt ist, das Salz separat zu streuen, um eine wirklich gleichmäßige Verteilung zu erreichen! (Profis bekommen natürlich eine gefälligere Form hin, als die auf den Fotos!)

Nun kommt das Backblech mit Inhalt in den Backofen. Nach 10 Minuten wird die Temperatur im Backofen auf 180 Grad gesenkt und nach weiteren 10 Minuten sind es dann 150 Grad. Am Ende sollte die Oberfläche goldgelb schimmern.

Dazu empfehle ich Kräuterbutter und / oder Auflage, wie Salami, Schinken, Käse oder einen Quarkaufstrich. Ich habe allerdings die meisten Stücke ohne jeglichen Belag gegessen – herrlich!

Für ein Abendmahl lässt sich das Brot brechen. Aber Abendmahl oder nicht, ein Rotwein wäre passend. Ohne Alkohol wäre ein geschmackloses Getränk, wie Wasser, eine gute Wahl.

Nach drei Tagen sollten die Snacks aufgegessen worden sein, sonst werden sie zäh.

Wie auch immer:

Der Appetit kommt beim Essen! laughing

(Hoffentlich nicht!)