Roggen-Knusper-Brot


Roggen-Knusper-Brot In einer Plastikschüssel werden das Mehl, das Getreide, der Leinsamen, die Hefe, der Sauerteig, das Öl, das Salz, der Honig, die Kräutermischung und zum Schluss das lauwarme Wasser mit einem Knethaken fünf Minuten vermischt. Wenn sich nicht ein großer ganzer glatter Klumpen ergibt, muss man durch Kneten von Hand etwas nachhelfen. Dann wird die Schüssel mit einem Tuch für zwei Stunden abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt.

1 Tüte Hefe (für 500g Mehl)
1 Tüte flüssige Sauerteigmischung
300 ml Wasser
500 g Vollkorn-Roggenschrot
4 El. 5-Korn-Getreide
3 El. Leinsamen
2 El. Olivenöl
2 Tl. Salz (nicht gehäuft)
2 Tl. Honig
1 Pkg. eingefrorene 8-Kräutermischung
4 El. 6-Kornflocken

Danach knetet man den Teig mit Mehl bestäubten Händen ein paar Minuten kräftig durch. Nun lässt er sich in die gewünschte (Back-) Form bringen. Die Oberfläche pinselt man leicht mit Wasser ein, streut die Kornflocken darauf und drückt diese ganz leicht an.

Das Backblech mit dem Brot (in der Backform) sollte im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen (ohne Umluft) in die zweite Position von unten eingehängt werden. Eine mit Wasser gefüllte feuerfeste Schale verhindert zu starkes Austrocknen des Brotes.

Nach ca. 10 Minuten stellt man die Temperatur auf 180 Grad ein und wartet ungefähr weitere 40 Minuten, bis man den Klopftest macht, um festzustellen, ob das Brot “durch” ist. Wenn nicht, wiederholt man diesen Vorgang alle 5 Minuten. Dann nimmt man das Brot heraus, entfernt eventuell übriggebliebenes Mehl mit einem feuchten Pinsel und legt es zum Abkühlen auf einen Rost. Letzterer verhindert, dass das Brot unten zu weich wird.

Wer genau auf die große Version meines Fotos sieht, erkennt, dass das Brot etwas zu lang im Ofen war. Die Rinde ist nämlich etwas zu dick und damit äußerst “knusprig” geworden. Und wo wir grad bei Peinlichkeiten sind: Wenn ich die Backform vorher mit Öl eingepinselt oder mit Backpapier ausgelegt hätte, wären ein paar Getreideflocken mehr auf der Oberfläche zu sehen. ☺

Zwölf Stunden sollte das fertige Brot ruhen, aber nach weiteren vier Tagen verbraucht sein, sonst wird es zu hart. – Was mich ein bisschen nervt, aber leider so gesund ist, sind die Getreidesamen, die sich dann munter zwischen die Zähne setzen!

Als Getränk zum Knusper-Brot empfehle ich einen kräftigen Rotwein. Beilagen könnten deftige Fleischwaren, Quark, Käse oder Kräuterbutter sein.