Dunkles Mischbrot mit Kräutern


Kräuter-MischbrotFür einen Salat wollte ich ein Brot backen, welches ein bisschen dunkel und würzig sein sollte. Außerdem hatten wir noch einen Rest Roggenschrot, der verbraucht werden sollte. So entstand mein erstes Brot ohne Rezept!

Nach dem ersten schwächelnden Versuch mit zuwenig Salz und zu flach (linkes Bild), war jetzt gedacht, meinen etwas salzigen Schafskäsedip dazu zu essen. Außerdem wurde dieses Mal eine fertige Sauerteigmischung genutzt, damit der Teig besser aufgehen sollte. Und es wurde eine Kuchenform benutzt, um die rechteckige Form besser hinzubekommen.

Für einen Salat wollte ich ein Brot backen, welches ein bisschen dunkel und würzig sein sollte. Außerdem hatten wir noch einen Rest Roggenschrot, der verbraucht werden sollte. So entstand mein erstes Brot ohne Rezept!

Nach dem ersten schwächelnden Versuch mit zuwenig Salz und zu flach (linkes Bild), war jetzt gedacht, meinen etwas salzigen Schafskäsedip dazu zu essen. Außerdem wurde dieses Mal eine fertige Sauerteigmischung genutzt, damit der Teig besser aufgehen sollte. Und es wurde eine Kuchenform benutzt, um die rechteckige Form besser hinzubekommen.

In einer Plastikschüssel werden die zwei Mehlsorten, die Hefe und der Sauerteig mittels langsamer Zugabe des Wassers mit einem Knethaken vermischt. Kurz danach gibt man noch das Öl, den Honig und alle angegebenen Gewürze dazu und vermengt es für 8 – 10 Minuten. Wenn sich nicht ein großer ganzer Klumpen ergibt, muss man durch Kneten von Hand etwas nachhelfen. Dann wird die Schüssel mit einem Tuch für eine Stunde abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt.

1 Tüte Hefe (für 500g Mehl)
1/2 Tüte Sauerteigmischung für Roggenbrot
350 ml Wasser
250 g Weizenmehl (Typ 1050)
250 g Vollkorn-Roggenschrot
2 El. Olivenöl
2 Tl. Salz (nicht gehäuft)
1/2 Tl. schwarzer Pfeffer
1 Tl. Honig
2 Tl. Rosmarin, getrocknet
2 Tl. Thymian, getrocknet

Nach dieser Zeit dürfte sich das Volumen verdoppelt haben und man knetet den Teig mit Mehl bestäubten Händen ein paar Minuten kräftig durch. Danach kann man ihn in die gewünschte Form bringen.

Jetzt legt man den Teig auf eine Backfolie, die auf dem Backblech liegt. Das Blech sollte nun im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen (ohne Umluft) in die zweite Position von unten eingehängt werden. Eine mit Wasser gefüllte feuerfeste Schale verhindert zu starkes Austrocknen des Brotes. Vor dem Schließen des Backofens wird der Teig von oben mehrfach diagonal eingeschnitten und mit nur ganz wenig Wasser leicht eingepinselt. Lieber etwas trocken, aber eine vernünftige Form! Wer mag schon Brot, was wie ein Kuhfladen aussieht!

Kräuter-Mischbrot Angeblich soll der Teig eine Stunde brauchen, um optimal zu sein. Ich empfehle bereits nach ca. 30 Minuten zu prüfen, ob die Oberfläche fest ist und ob es beim “Klopftest” des Brotes und der Brötchen hohl klingt. Wenn nicht, wiederholt man diesen Vorgang alle 5 Minuten. Achtung: Die Brötchen sind lange vor dem Brot fertig! Bei diesem Versuch waren die Brötchen nach 30 Minuten und das Brot nach 40 Minuten fertig. Dann nimmt man das Brot heraus, befeuchtet es ganz leicht rundherum mit einem in Wasser getauchten Pinsel und legt es zum Abkühlen auf einen Rost. Letzterer verhindert, dass das Brot unten zu weich wird. Einen Tag sollte das fertige Brot ruhen, aber nach weiteren drei Tagen verbraucht sein, sonst wird es zu hart.

Das passende Getränk ist abhängig von den Beilagen und von persönlichen Vorlieben. Aus meiner Sicht passt für ein Wurst- oder Schinkenbrot ein Bier und zu “quarkigen” Auflagen ein leichter Rotwein oder Rosé.

Ich finde den Roggengeschmack jedenfalls interessant und habe mir vorgenommen, beim nächsten Mal ein reines Roggenbrot zu backen.