Chili-Frucht-Dip


Durch eine Backsendung angeregt wollte ich mein Lieblingsbrot backen und habe mich für mein Körnerbrot mit Malz entschieden. Dazu wollte ich unbedingt zwei passende Dips herstellen. Ein Dip ist der Radieschen-Schafskäse-Dip und der zweite ist dieser!

Es wurde mein Rezept der Chili-Frucht-Soße als Grundlage genommen, wobei der Dip aber keine rote Soße werden sollte, sondern eher marmeladenähnlich. Eventuell sind am Ende noch Fruchtstückchen zu sehen.

1 Mango, klein geschnitten
1 kleine Dose Ananasstücke
1 500g Dose Rambutan mit Ananas
1 Orange in Stücken
8 Blätter Minze
3 Peperonis (je nach Wunsch)


1 Tl. Thai-Currypulver
1/4 Tl Kardamompulver
1 Tl. bunte Pfefferkörner, gemahlen
1 Tl. Chili-Salz
1 El. Agavensaft
2 Scheiben Zitrone (nur Saft)
3 El. Apfelessig

Im ersten Rezeptteil wird zuerst natürlich alles gewaschen, was nicht aus der Dose kommt. Dann wird die Orange geviertelt, geschält, entkernt (Sind wirklich alle Kerne raus?!) und in einen Topf zum späteren Mixen gegeben. Die kleingeschnittenen Mangostücke, die Ananasstücke und die abgetropften, mit Ananas gefüllten Rambutan kommen auch den Topf. (Letztere wurden nur genutzt, weil der Fruchtgeschmack ansonsten zu stark war. Birne, Apfel, Kiwi wären vielleicht Alternativen.) Man entfernt nun die Samen aus den Peperonis, schneidet die Peperonis klein und gibt sie ebenfalls in den Topf. Zuletzt werden noch die Minzeblätter mit einem Messer zerkleinert und wandern ebenfalls in den Topf. Nun wird alles mit einem Mixer zerkleinert.

Im zweiten Teil wird der Früchtebrei des ersten Teils und die im zweiten Rezeptteil genannten Dinge zusammen gemischt und in einer Pfanne mit gelochtem Deckel solange bei mittlerer Hitze ganz schwach geköchelt, bis aus der dünnflüssigen und stückigen Soße eine einheitlich dickflüssige Soße geworden ist. Nach zwei bis drei Stunden sollte die Konsistenz dicker als Apfelmus sein. Bis hierher kann man noch ein “Feintuning” beim Geschmack, mittels Zucker, Salz, Pfeffer, Chilipulver und Zitronensaft, vornehmen, wobei eine heiße Soße meistens mehr Geschmack entwickelt, als eine kalte!

Wenn die Soße abgekühlt ist, gibt man sie in ein steriles Glas mit Schraubverschluss und gibt vor dem Verschließen einen letzten Esslöffel mit Apfelessig oben drauf.

Für eine Person sind die Mengen so groß, dass die Soße weit vor ihrem Ende schimmeln wird. Insofern sind die Mengen anzupassen.

ACHTUNG: Die Haltbarkeit solch einer Soße im Kühlschrank liegt zwischen 6 bis 8 Wochen!


Und was ist jetzt mit dem Geschmack?

Dieser extrem fruchtige, sehr süße und etwas säuerliche Brotaufstrich ist etwas gewöhnungsbedürftig,
aber er schmeckt auf Brot oder auch auf Pfannkuchen wirklich gut!