Chili-Frucht-Dip

Durch eine Backsendung angeregt wollte ich mein Lieblingsbrot backen und habe mich für mein Körnerbrot mit Malz entschieden. Dazu wollte ich unbedingt zwei passende Dips herstellen. Ein Dip ist der Radieschen-Schafskäse-Dip und der zweite ist dieser!

Es wurde mein Rezept der Chili-Frucht-Soße als Grundlage genommen, wobei der Dip aber keine rote Soße werden sollte, sondern eher marmeladenähnlich. Eventuell sind am Ende noch Fruchtstückchen zu sehen. Inzwischen wurde dieses Rezept mehrfach für meinen Geschmack optimiert.

1 Dose Mango
1 kleine Dose Ananasstücke
1 Dose Rambutan mit Ananas
20 Andenbeeren
8 Blätter Minze
5 Peperonis oder Chilis (optional)


1 Tl. Thai-Currypulver
1 Tl. bunte Pfefferkörner, gemahlen
1 Tl. Chili-Salz (gestrichen)
1 El. Agavensaft
2 Scheiben Zitrone (nur Saft)
3 El. Apfelessig

Im ersten Rezeptteil wird zuerst natürlich alles gewaschen, was nicht aus der Dose kommt. Die halbierten Andenbeeren, die abgetropften Mangostücke, die Ananasstücke und die mit Ananas gefüllten Rambutan kommen auch den Topf. Man entfernt nun die Stengel und die Samen aus den Peperonis, schneidet die Peperonis klein und gibt sie ebenfalls in den Topf. Nun werden noch die Minzeblätter mit einem Messer sehr klein geschnitten und wandern ebenfalls in den Topf. Zuletzt wird alles mit einem Mixer grob zerkleinert.

Im zweiten Teil wird der Früchtebrei des ersten Teils und die im zweiten Rezeptteil genannten Dinge zusammen gemischt und in einer Pfanne mit gelochtem Deckel solange bei mittlerer Hitze ganz schwach geköchelt, bis aus der dünnflüssigen und stückigen Soße eine halbwegs dickflüssige Soße geworden ist. Nach maximal zwei Stunden ist Schluss und die Soße sollte die Konsistenz etwas dicker als Apfelmus haben. Bis hierher kann man noch ein „Feintuning“ beim Geschmack, mittels Zucker, Salz, Pfeffer, Chilipulver und Zitronensaft, vornehmen, wobei eine heiße Soße meistens mehr Geschmack entwickelt, als eine kalte!

Wenn die Soße abgekühlt ist, gibt man sie in ein steriles Glas mit Schraubverschluss.

Für eine Person ist die Menge so groß, dass die Soße weit vor ihrem endgültigen Verbrauch schimmeln wird. Insofern sind die Mengen anzupassen.

ACHTUNG: Die Haltbarkeit solch einer Soße im Kühlschrank liegt zwischen 4 bis 8 Wochen!

Dieser extrem fruchtige, süße und minimal säuerliche Brotaufstrich ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig,
aber er schmeckt auf Brot oder auch auf Pfannkuchen wirklich gut
und beim Grillen ist er eine willkommene Abwechslung!