Aioli


Aioli

Für ein Baguette habe ich einen Dip gesucht. Dabei ist mir Aioli als ein Bestandteil in die Finger gekommen. Im Urlaub hat das so lecker geschmeckt!

Aioli ist eine Sauce oder ein Dip, der fast nur aus Knoblauch besteht. Im besten Fall nimmt man frischen Knoblauch, presst ihn bis er weich ist und gibt ganz vorsichtig Öl dazu. Ich habe es mir allerdings einfacher gemacht. Die Idee stammt aus dem Internet, einige Zutaten von mir.

3 Knoblauchzehen
1 Msp. Salz
1 Eigelb
1 Tl. Zitronensaft
1/2 Tl. gemahlener Pfeffer
150 ml Olivenöl
1 Msp. Cayenne-Pfeffer

Man sucht sich ein hohes Gefäß, in den ein Pürierstab vom Durchmesser her genau hineinpasst und gibt die Zutaten aus dem Rezept hinein. Der Pürierstab wird bis ganz unten in das Gefäß geführt und dann erst eingeschaltet. In dieser Position wird er gehalten, bis sich so etwas wie Mayonaise gebildet hat. Dann wird der Stab ganz langsam, aber wirklich ganz langsam, heraus gezogen, wobei die oberen Schichten auch wie eine Sauce werden müssen. Erfolgsaussichten: Bei 10 Versuchen klappt es vielleicht einmal. Kennt jemand einen Trick oder geht es wirklich nur mit 20 Minuten Handarbeit?

Eine andere Variante ist noch, sich Mayonaise zu kaufen und den matschig geschlagenen Knoblauch einzurühren. Die restlichen Gewürze sind einfach hinzuzumischen. Auf Ei und Öl wird dann verzichtet.

Die Sauce wird für ein paar Stunden kaltgestellt und anschließend nochmal mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt.

Wer seine Mitmenschen schonen will, nimmt einfach weniger Knoblauch. Aber ein richtiger Aioli muss stinken. Dann schmeckt er!